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Ansprachen und Vorträge

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Bibliographic data

Object: Ansprachen und Vorträge

Monograph

Identifikator:
1011190036
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23164
Document type:
Monograph
Author:
Schmitz, Richard http://d-nb.info/gnd/129082570
Title:
Grundlinien unserer Handelspolitik
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag des Katholischen Volksbundes für Österreich
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (24 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ansprachen und Vorträge
  • Title page
  • Contents
  • 1. Ansprache des Vorsitzenden Geheimrat Richard Riemerschmid
  • 2. Begrüßungsrede des Vertreters des Senats zu Bremen, Dr. Stahlknecht
  • 3. Begrüßungsrede des Obmanns der Bremer Werkgruppe, Generalkonsul Dr. h.c. Roselius
  • 4. Vortrag des Herrn Dr. Theodor Heuß, M.d.R., über "Export und Qualitätsproduktion"
  • 5. Vortrag des Herrn Dr. Hasselmann=Hamburg über "Kulturaufgaben des Schiffbaus"
  • 6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung

Full text

Beschlüsse von 1916 gewollt hatten, stellt uns vor die Frage: 
kann dieses Volk, das in der Vorkriegszeit sich eben nur auf 
seinem Boden ernährt hat, durch die Ausfuhr, die den not— 
wendigen Zuschuß an Lebensmitteln beschafft, kann es wieder 
hinaus gehen auf den Weltmarkt, auf den es gehen muß, um leben 
zu können? Die politische Absicht war gewesen, die deutsche Kon— 
kurrenz draußen von dem eng gewordenen Markt fernzuhalten, 
damit wir in Deutschland ersticken dadurch, daß der Atem unserer 
Wirtschaft nicht mehr über unsere Grenzen hinaus geht. Die 
Pariser Beschlüsse von 1916 hatten die große Verfehmung der 
deutschen Arbeit ausgesprochen und hatten damals einen Ring 
um Deutschland als möglich angesehen, damit der Deutsche als 
Arbeitender, damit der Deutsche als Verkaufender, damit die 
deutsche Ware, wo sie hinaus geht, von vornherein durch Verbot 
oder mit harter, mit unmöglicher Zollbelastung abgehalten 
werde. Der Versailler Vertrag hat dies nicht mit derselben 
Schärfe ausgesprochen, aber er hat uns in unserer handels— 
politischen Aktivität bis zum Januar 1925 gefesselt; wir mußten 
die Meistbegünstigung an andere gewähren, wir waren nicht in 
der Lage, Handelsverträge abzuschließen. Wir waren vor allem 
in den Jahren 1922 und 1923, wie Sie wissen, ja auch gemäß 
der politischen Entwicklung, in Auseinandersetzung mit Frank— 
reich, infolge des sogenannten Lochs im Westen gar nicht in der 
Lage, eine irgendwie theoretisch behauptete knappe Souveränität 
der verwaltungsmäßigen, zollpolitischen Gesetzgebung durch— 
zuführen, in unserer Machtlosigkeit gegenüber dem Hinein- und 
Hinausströmen an Waren, die auf den Spekulationswogen der 
schwankenden Valuta trieben. Durch die wirtschaftlich-finanzielle 
Entwicklung war nun freilich ein Stück von dem, was in Paris 
und Versailles politische Absicht gewesen, zerbrochen, weil mit der 
Tatsache der deutschen Geldverschlechterung, mit dem, was wir 
Inflation hießen, mit der wirtschaftlich-finanziellen Kraft des 
Billigerkaufenkönnens in Deutschland die Dämme der vpolitischen 
Absichten zerbarsten. 
Das ist die eine, nach meiner Auffassung aber auch die einzige 
relativ günstige Wirkung des sinkenden deutschen Geldwertes in 
17
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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