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Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

Monograph

Identifikator:
1835074685
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221956
Document type:
Monograph
Title:
Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
Edition:
Neubearbeitung 1930
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Springer
Year of publication:
1930
Scope:
63 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Unfallversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
  • Title page
  • Contents
  • Entwicklung der Sozialversicherung
  • I. Krankenversicherung
  • II. Unfallversicherung
  • III. Invaliden= und Hinterbliebenenversicherung
  • IV. Angestelltenversicherung
  • V. Arbeitslosenversicherung
  • VI. Verfahren

Full text

Unfallversicherung. 
19 
einem Invalidenhaus oder einer ähnlichen Anstalt untergebracht werden. 
Eine einmalige Kapitalabfindung an Stelle fortlaufender Zahlungen kann 
die Berufsgenossenschaft nach Ablauf von 2 Jahren nach dem Unfall bei 
solchen Verletztenrenten vornehmen, welche nicht mehr als /10 der Voll⸗ 
rente betragen. Bei Renten von nicht mehr als der Vollrente kann 
dies mit Zustimmung des Verletzten geschehen. Rentenberechtigte, die 
sich gewöhnlich im Ausland aufhalten, können dagegen stets durch eine 
einmalige Zahlung abgefunden werden. Außerdem ist eine Kapital—⸗ 
abfindung zum Erwerbe von Grundbesitz oder zur wirtschaftlichen Stär⸗ 
kung bereits vorhandenen eigenen Grundbesitzes zugelassen. 
Im Falle der Tötung ist als Sterbegeld der 15. Teil des Jahres— 
arbeitsverdienstes, mindestens aber ein vom Reichsarbeitsminister festzu⸗ 
setzender Betrag (z. 3. 50 RM.) zu zahlen. Ferner erhalten die Witwe 
und die Kinder, der Witwer und die Verwandten der aufsteigenden 
Linie eine Rente, die beiden letzten Gruppen aber nur, wenn sie be— 
dürftig sind und ihr Unterhalt „wesentlich“ (so bei der letzten Gruppe) 
oder „ganz oder überwiegend“ (so bei der vorletzten Gruppe) von dem 
Verunglückten bestritten worden ist. Der Begriff „Kinder“ ist derselbe 
wie bei der Kinderzulage (s. oben). Die Rente beträgt regelmäßig “/5 des 
Jahresarbeitsverdienstes des Verstorbenen, die der Witwe, solange sie 
durch Krankheit oder andere Gebrechen wenigstens die Hälfte ihrer Er— 
werbsfähigkeit verloren hat, *z, doch dürfen die Renten zusammen nicht 
mehr als des Jahresarbeitsverdienstes betragen. Andernfalls werden 
sie gekürzt, wobei Ehegatten und Kinder den Verwandten der aufsteigenden 
Linie vorgehen. Die Rente der Witwe und des Witwers endet mit dem 
Tode oder der Wiederverheiratung, die Rente der Kinder und Enkel 
steht grundsätzlich bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres zu, im Falle 
der Schul- oder Berufsausbildung oder der auf einem bei Vollendung 
des 15. Lebensjahres vorhandenen Gebrechen beruhenden Unfähigkeit des 
Kindes, sich selbst zu unterhalten, aber auch für die Dauer dieser Voraus— 
setzung, längstens jedoch bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. An 
Stelle der Rentenzahlung kann den Hinterbliebenen die Aufnahme in 
ein Invalidenhaus, Waisenhaus oder eine ähnliche Anstalt, Hinterbliebenen, 
die sich gewöhnlich im Ausland aufhalten, auch eine Kapitalabfindung 
unter den gleichen Voraussetzungen gewährt werden wie den Verletzten. 
Hat die Witwe eines Schwerverletzten keinen Anspruch auf Witwenrente, 
weil der Tod nicht Folge eines Unfalls war, so erhält sie als einmalige 
Witwenbeihilfe *, des Jahresarbeitsverdienstes. 
Uber diese Regelleistungen hinaus kann bei unverschuldeter Arbeits- 
losigkeit die Teilrente auf Zeit bis zur Vollrente erhöht werden. Auch 
sind noch weitere freiwillige Leistungen der Berufsgenossenschaften zu— 
zunsten der Versicherten zulässig, z. B. eine besondere Unterstützung 
während der Heilanstaltpflege. 
Soweit die Versicherten der Krankenversicherung unterliegen, be⸗ 
stehen neben den Verpflichtungen der Unfallversicherung zur Kranken⸗ 
X
	        

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Die Statistik Der Pendelwanderung. 1930.
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