Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

Monograph

Identifikator:
1835074685
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221956
Document type:
Monograph
Title:
Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
Edition:
Neubearbeitung 1930
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Springer
Year of publication:
1930
Scope:
63 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Unfallversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
  • Title page
  • Contents
  • Entwicklung der Sozialversicherung
  • I. Krankenversicherung
  • II. Unfallversicherung
  • III. Invaliden= und Hinterbliebenenversicherung
  • IV. Angestelltenversicherung
  • V. Arbeitslosenversicherung
  • VI. Verfahren

Full text

20 
Unfallversicherung. 
behandlung die der Krankenversicherung zur Gewährung von Kranken⸗ 
pflege und Krankengeld, soweit nicht die Genossenschaft Heilanstaltpflege 
oder Anstaltpflege gewährt. Mit der Anzeige der Ubernahme der Kranken⸗ 
behandlung durch die Genossenschaft endet die Verpflichtung der Kranken⸗ 
kasse zur Gewährung von Krankenpflege, mit der Anzeige der Gewährung 
von Rente oder Krankengeld durch die Genossenschaft ermäßigt sich das 
Krankengeld aus der Krankenversicherung entsprechend. Im Verhältnis 
zwischen Krankenkasse und Genossenschaft gehen die Aufwendungen für 
das Heilverfahren zu Lasten des Trägers der Unfallversicherung, wenn 
aber der Anspruch des Verletzten auf Krankengeld aus der Kranken⸗ 
versicherung vor dem Ablauf der 8. Woche nach dem Unfall wegfällt, 
bis zum Wegfall des Krankengeldes in Höhe der Verpflichtungen der 
Krankenkasse zu deren Lasten. Die Aufwendungen für wiederkehrende 
Geldleistungen, die dem Verletzten während der ersten 8 Wochen nach 
dem Unfall gewährt werden, gehen zu Lasten der Krankenkasse, soweit 
sie nicht über das hinausgehen, was die Krankenkasse auf Grund der 
Krankenversicherung zu leisten hat, im übrigen zu Lasten des Trägers 
der Unfallversicherung. Die Aufwendungen für wiederkehrende Geld⸗ 
leistungen, die dem Verletzten vom Beginn der 9. Woche an gewährt 
werden, gehen bis auf bestimmte zu Lasten der Krankenkasse verbleibende 
zu Lasten des Trägers der Unfallversicherung. Der Träger der Unfall⸗ 
versicherung kann mit der Durchführung der Krankenbehandlung und 
mit der Gewährung der während der Krankenbehandlung ihm obliegenden 
Geldleistungen die Krankenkasse beauftragen (88 559gff., O9330. 1065, 1504 ff., 
1510). 
Träger der Unfallversicherung sind regelmäßig die Berufs— 
genossenschaften, wenn jedoch der Betrieb oder die Tätigkeit auf Rechnung 
des Reichs oder eines Landes oder der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft 
gehen, das Reich oder das Land oder die Reichsbahn-Gesellschaft. Das 
Reich oder Land kann insoweit aber einer Berufsgenossenschaft beitreten. 
Ferner ist das Land Versicherungsträger für die Betriebe der Feuerwehren 
und zur Hilfeleistung bei Unglücksfällen, die nicht für seine Rechnung 
gehen, und für die Unfälle beim Lebensretten. Insoweit können aber 
eine Gemeinde von wenigstens 250000 Einwohnern oder mehrere zu 
einem Versicherungsverbande vereinigte Gemeinden zum Versicherungs⸗ 
träger erklärt werden. Letzteres kann auch bezüglich der Krankenhäuser 
und ähnlicher Anstalten, der Einrichtungen und Tätigkeiten in der Wohl⸗ 
fahrtspflege und im Gesundheitsdienste, der Laboratorien, der Schauspiel⸗ 
unternehmungen usw. und der Röntgenbetriebe geschehen, soweit die Ge— 
meinde Unternehmer ist; endlich auch für solche Bauarbeiten und Tätig— 
keiten beim Halten von Reittieren und Fahrzeugen. Ist nicht eine Berufs⸗ 
genossenschaft Versicherungsträger, so sind besondere Ausführungsbehörden 
inzusetzen (58 623ff., 892ff., 956ff., 1033, 1118ff., 1218). 
Die Berufsgenossenschaften unterstehen der Aufsicht des Reichs⸗ 
oder Landesversicherungsamts. Sie setzen sich lediglich aus Unternehmern
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Leitfaden Der Deutschen Sozialversicherung. Springer, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.