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Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Leitfaden der deutschen Sozialversicherung

Monograph

Identifikator:
1835074685
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221956
Document type:
Monograph
Title:
Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
Edition:
Neubearbeitung 1930
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Springer
Year of publication:
1930
Scope:
63 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Invaliden= und Hinterbliebenenversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der deutschen Sozialversicherung
  • Title page
  • Contents
  • Entwicklung der Sozialversicherung
  • I. Krankenversicherung
  • II. Unfallversicherung
  • III. Invaliden= und Hinterbliebenenversicherung
  • IV. Angestelltenversicherung
  • V. Arbeitslosenversicherung
  • VI. Verfahren

Full text

Imwaliden⸗- und Hinterbliebenenversicherung. 29 
Invalidenrente erhält auch, ohne Rücksicht auf Invalidität, jeder 
Versicherte, der das 65. Lebensjahr vollendet hat. Sie bildet einen Zu— 
schuß zum Arbeitsverdienst alter Leute, die noch nicht invalide sind. Wird 
der Rentenempfänger später imvalide, so erhält er nicht etwa eine Er⸗ 
höhung. Früher wurde zwischen der höheren Invalidenrente und der 
niedrigeren Altersrente unterschieden. Letztere wurde bei Vollendung 
des 65. Lebensjahres gewährt. Sie ist jetzt beseitigt; statt dessen wird die 
Invalidenrente sowohl für den Fall der Invalidität, als auch bei Voll— 
endung des 65. Lebensjahres gewährt. 
Die Hinterbliebenenfürsorge setzt voraus, daß der Verstorbene 
zur Zeit seines Todes die Wartezeit für die Invalidenrente erfüllt hat 
und die Anwartschaft darauf nicht erloschen ist. Bezugsberechtigt sind die 
Witwe, der Witwer und die Waisen versicherter Personen (8 1252, 1258ff). 
Die Witwe erhält eine Rente, wenn sie das Alter von 66 Jahren 
vollendet hat oder dauernd oder ununterbrochen länger als 26 Wochen 
invalide ist. Erwerbsfähige Witwen sind nach Ansicht des Gesetzgebers in 
gleichem Umfang wie ledige Frauen befähigt, ihren Lebensunterhalt selbst 
zu erwerben. Besitzen sie Kinder, so erhalten sie in den Waisenrenten 
einen Beitrag zu den Kosten des Haushalts. Bei Wiederverheiratung 
fällt die Witwenrente weg, und zwar mit dem Ablauf des Monats, in 
dem die Wiederheirat stattfindet (388 1258, 1298). Es wird aber eine Ab— 
findung in Höhe des Jahresbetrags der Witwenrente gewährt. 
Früher wurde ein Witwengeld gewährt, wenn auch die Witwe 
beim Tode des Ehemannes die Wartezeit für die Invalidenrente erfüllt 
und die Anwartschaft aufrechterhalten hatte. Es ist wieder beseitigt. 
Dem Witwer einer Versicherten wird eine Fürsorge regelmäßig 
nicht zuteil. Er erhält nur ausnahmsweise eine Witwerrente, wenn er 
erwerbsunfähig und bedürftig ist und die Verstorbene den Lebensunter⸗ 
halt der Familie ganz oder überwiegend aus ihrem Arbeitsverdienste 
bestritten hatte (F 1261). 
Beim Tode des versicherten Vaters erhalten seine Kinder Waisen— 
renten, und zwar bis zum vollendeten 15. Lebensjahr, bei Schul- oder 
Berufsausbildung längstens bis zum 21. Lebensjahr und bei Gebrechen 
des Kindes auch noch darüber hinaus. Als Kinder gelten die ehelichen 
Kinder, die für ehelich erklärten, die an Kindes Statt angenommenen, 
die unehelichen Kinder eines männlichen Versicherten, wenn seine Vater— 
schaft festgestellt ist, die unehelichen Kinder einer Versicherten, die Stief⸗ 
kinder und die Enkel, letztere beiden, wenn sie vor Eintritt des Versiche— 
rungsfalls von dem Versicherten überwiegend unterhalten worden sind. 
Treffen die Voraussetzungen für mehrere Waisenrenten zusammen, so wird 
sie nur einmal, und zwar zum höheren Betrag gewährt (88 1250ff.). Hatte 
auch die Witwe auf Grund eigener Beitragsleistung einen Anspruch auf 
Invalidenrente erworben, so bekamen früher die Waisen außer der Waisen⸗ 
rente an ihrem 15. Geburtstage noch eine einmalige Geldsumme, die 
sogenannte Waisenaussteuer. Sie ist wieder beseitigt worden.
	        

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Leitfaden Der Deutschen Sozialversicherung. Springer, 1930.
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