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Lage und Entwicklung der landwirtschaftlichen Grossbetriebe in den östlichen Landesteilen

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Bibliographic data

fullscreen: Lage und Entwicklung der landwirtschaftlichen Grossbetriebe in den östlichen Landesteilen

Monograph

Identifikator:
1837944032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-232664
Document type:
Monograph
Title:
Lage und Entwicklung der landwirtschaftlichen Grossbetriebe in den östlichen Landesteilen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Parey
Year of publication:
1930
Scope:
146 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
E. Zur Agrarlage in den östlichen Landesteilen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Lage und Entwicklung der landwirtschaftlichen Grossbetriebe in den östlichen Landesteilen
  • Title page
  • Contents
  • A. Ziel und Methodik der vorliegenden Arbeit
  • B. Die Ergebnisse der zweiten Verschuldungserhebung zum 30. Juni 1928
  • C. Die Ergebnisse der dritten Verschuldungserhebung zum 30. Juni 1929
  • D. Die Entwicklungstendenz der landwirtschaftlichen Großbetriebe
  • E. Zur Agrarlage in den östlichen Landesteilen
  • F. Schlußfolgerungen und Ausblick

Full text

Das Gros der Verlustbetriebe liegt bei mäßigen absoluten 
Renten knapp unter dem Umsatzdurchschnitt für die betreffenden 
Gebiete; die Häufung der Überschußbetriebe ist bei hohen Renten 
und überdurchschnittlichem Umsatz zu finden. Diese Streuung der 
Verlust- und Überschußbetriebe deutet darauf hin, daß die vielfach 
empfohlene grundsätzlich extensive Wirtschaft nicht allein zur Lösung 
wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu führen vermag; die Sparsamkeit 
um jeden Preis hat zwar hinsichtlich des Schuldenniveaus relativ 
günstig gewirkt, in vielen Fällen haben diese Wirtschaftsmethoden 
aber eine Schädigung des Fundaments der Betriebe zur Folge ge- 
habt, die ihre Gesundung unmöglich macht. 
Soweit Investierungen in vernünftigem Umfange den Wirt- 
schaften wirklich zugute gekommen sind, haben sie zur Steigerung 
des Umsatzes und in den meisten Fällen tatsächlich auch zur Er- 
höhung der Rentabilität geführt. Hoch verschuldete Betriebe, die 
sich nicht durch erhöhten Umsatz oder gar hohe Renten auszeichnen, 
sind in der Regel nicht durch Investitionen an sich in ihre Notlage 
gekommen, sondern durch Kapitalaufwendungen, die der Wirtschaft 
garnicht oder an falscher Stelle zugeleitet wurden. So mußten in 
der kritischen Deflationszeit bestimmte Kategorien von Aufwendungen 
zum Verderb werden, und zwar vor allem solche, die eine Verzinsung 
nur auf lange Sicht in Aussicht stellten, nicht aber mit sofortiger 
Wirkung. Die größten Schäden sind in dieser Hinsicht durch Neu- 
bauten, Wegebauten, großzügige Maschinenanschaffungen, un- 
genügend durchkalkulierte Meliorationen und unzweckmäßige Finanz- 
dispositionen entstanden. 
Diejenigen Wirtschaften, deren Substanz durch die Wirtschafts- 
weise der letzten Jahre stark mitgenommen ist, werden unbeeinflußt 
von der Konjunkturentwicklung abgleiten. Die fortschreitende De- 
vastierung muß zum Zusammenbruch führen. Im Gegensatz dazu 
werden Betriebe mit intaktem Wirtschaftskörper trotz drückender 
Zinslast, soweit sie sich bei Sparsamkeit und zweckmäßiger 
Betriebsorganisation ihre Produktionsfähigkeit und ausreichende 
Umsatzwerte erhalten haben, eher zur Gesundung gelangen. 
Im großen Überschlag kann gesagt werden, daß in Gebieten mit aus- 
gesprochen günstigen landwirtschaftlichen Grundlagen die Vor- 
kriegsrenten nicht erreicht werden, aber in den wegen ihrer früheren 
extensiven und wenig fortschrittlichen Wirtschaftseinstellung bekannten 
Gegenden bei einer den örtlichen Verhältnissen angepaßten Rationali- 
191
	        

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Naturalwirtschaft Und Geldwirtschaft in Der Weltgeschichte. Seidel, 1930.
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