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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1838857176
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-229226
Document type:
Monograph
Title:
Thomson's manual of Pacific Northwest finance
Place of publication:
Seattle
Publisher:
Thomson's Statistical Service
Year of publication:
1930
Scope:
XXX, 487 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Section VI. Public utilities
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

232 Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes u. der Einkommensverteilung. [690 
durch die großen Banken. Mit den Eisenbahnen und Telegraphen, den zunehmenden 
Filialen der großen Banken setzte er ein und nahm neuerdings rasch zu. 
Die Aufgabe des alten kleinen Lokalbankiers war, den ihm persönlich bekannten 
Kunden Wechsel- und Kontokorrentkredit zu geben, von ihnen Depositen anzunehmen, 
ür fie Effekten zu kaufen, zu verkaufen und aufzubewahren, ihnen perfönlichen Rat zu 
exteilen, unter Umständen für sie Spekulationsgeschüfte an den Börsen auszuführen. 
Schon in dem Maße, wie letzteres zunahm, fragte es sich, ob die Kunden an den kleinen 
Orten nicht lieber, um es zu verbergen und Spesen zu sparen, sich an eine größere 
Bank in der Provinzial- oder Landeshauptstadt wandten. In jeder größeren Krisis 
fiel von den kleinen Bankiers eine gewisse Zahl; sie verloren so vielfach das Ver— 
trauen, während es größeren Banken mit regelmäßiger Bilanzveröffentlichung leichter 
erhalten blieb. 
Die größeren fähigsten Privatbankiers an den Haupthandelsplätzen sind im Laufe 
des 19. Jahrhundert successiv über das bloße lokale Kundengeschäft hinausgewachsen. 
Sie sammelten große Vermögen und konnten es so wagen, Fürften und Regierungen 
große Kredite zu geben, Aktiengesellschaften zu gründen, fremde Anleihen zu übernehmen, 
Edelmetallhandel zu treiben, fremde Wechsel zu kaufen u. s. w. und doch daneben ihre 
alte Kundschaft weiter zu bedienen. Ihre Geschäfte verbanden sich noch lange da und 
dort mit Warengeschäften. In England heißen solche große Privatbankhäuser wie z. B. 
die Rothschild, Baring, Huth u. s. w. noch überwiegend merchants, zumal wenn sie vor 
allem mit eigenem Kapital arbeiten, nicht den Schwerpunkt in das Depositen- und 
Diskontogeschaͤft verlegt haben, große Spekulationen betreiben. Aber sie verschwinden 
nehr und mehr in London, gehen in Aktienbanken über. Nach Jaffé find 1810 40 
solcher großen Privatbankfirmen Mitglieder des Clearinghauses gewesen, 1873 noch 17, 
1800 nur noch 8. Auch in Berlin, Frankfurt a. M., Paris sind nur noch Reste 
olcher großen Privatfirmen vorhanden: in Berlin z. B. die Mendelssohn, Bleichröder, 
Warschauer, Krause u. s. w. Jaffsé meint, in der englischen Provinz erhalte sich der 
Privatbankier mehr als in den Centralpunkten, gehe aber dort teilweise auch in den 
pucherischen Pfandverleiher über. Andererseits erhalte sich das englische Privatbankier⸗ 
zeschäft wohl etwas mehr als das deutsche deshalb, weil die englischen Sparkassen alles 
Kapital in Staatsschuldscheinen anlegen müssen, und dort nichts derart wie unsere 
städtischen und ländlichen Kreditgenossenschaften, unsere Hypothekenbanken, Pfandbrief— 
institute u. s. w. existiert. 
Ehe wir nun aber die siegenden und sich vergrößernden Aktienbanken betrachten, 
eei die Bemerkung eingeschoben, daß die ältere Kreditorganisation mit den zahlreichen 
kleinen Lokalgeschäften von Privatfirmen und einer oder ein paar Notenbanken 
in den meisten Kulturstaaten, trotz mancher Verschiedenheit im einzelnen, im Alter 
der Entwickelung u. s. w. doch im großen und ganzen mehr übereinstimmte als 
die 1840 -1900 sich ausbildende Bankentwickelung, die wesentlich in Aktienform und 
nit zunehmender Arbeitsteilung sich vollzog. Schon das ganz verschiedene Aktienrecht 
bedingte große Unterschiede (in England z. B. wird das Kapital vielfach nur bis zu 
/8—, oft noch weniger, in Deutschland ganz eingezahlt); dann waren die Kredit— 
sitten und Bedürfnisse sehr verschieden, die Differenzierung der Banken schloß sich an 
die ganz verschiedenen Aufgaben, welche die einzelne Volkswirtschaft stellte, an. Deshalb 
ist eine summarische Darstellung des neueren Bankwesens sehr schwierig; es fehlt auch 
noch an den entsprechenden Vorarbeiten. Wir müssen uns hier darauf beschränken, 
den wichtigen Unterschied der englischen und deutschen resp. der kontinentalen Entwickelung 
urz vorzuführen. — 
Englische Aktienbanken wurden erst 1826 und zwar 65 Meilen von London 
entfernt, 1838 in London erlaubt; die erste große Londoner Bank, die „London und 
Westminster“ wurde 1834 gegründbet; 1879 gab es (ohne die Kolonial- und die sog 
fremden Banken) 79, 1885 110, 18901 wieder nur 77 infolge der Verschmelzungen; 
daneben 10 schottische und 8 irische. Ihr Hauptpassivgeschäftist die Sammlung von 
Depositen; von 1840 — 1860 an wird es allgemein üblich, daß alle Geschäftsleute,
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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