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Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

Multivolume work

Identifikator:
1818395479
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Historisch-kritische Gesamtausgabe
Place of publication:
Frankfurt a.M.
Publisher:
Marx-Engels-Archiv
Year of publication:
1927-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
184104282X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239451
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov]
Volume count:
Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4
Place of publication:
[Frankfurt a.M.]
Publisher:
[Marx-Engels-Archiv]
Year of publication:
1931
Scope:
XVI, 759 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels. 1868-1883
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • II. Zivilrecht (Fortsetzung)
  • III. Strafrecht
  • IV. Öffentliches Recht
  • Namen- und Sachregister

Full text

J. G. Anschütz, Deulsches Staatsrecht. 328 
vberhältnis erblickt werden muß. Diese vertragsmäßigen Sonderrechte sind an Zahl und 
Bedeutung nur gering. Hierher gehören: die Eremtion Bayerns von der Im— 
nobiliarversicherungsgesetzgebung des Reiches (bayr. Schlußprot. v. 28. Nov. 1870 1V) 
und zwei Zusicherungen, welche Württemberg in Bezug auf künftige Maßnahmen 
der Eisenbahn- und Postgesetzgebung des Reiches erhalten hat (württemb. Schlußprot. 
o. 25. Nov. 1870 Nr. 2 u. 8). Es liegen hier Bindungen der Reichsgewalt vor, 
velche von ihr selbst in modum paeti gemeint sind. Will das Reich sich ihrer ent— 
edigen, so bedarf es hierzu — wofern materielles Unrecht vermieden worden soll — der 
Zustimmung der Berechtigten. Wie diese Zustimmung erklärt wird, ist gleichgültig. Ab— 
gabe der Stimme des betreffenden Staates im Bundesrate für ein sein Sonderrecht 
abänderndes oder aufhebendes Reichsgesetz ist eine ausreicheude Form. 
Zweites Kapitel. 
Die natürlichen Grundlagen des deutschen Staates (Land und Leute). 
I. 8 13. Das Gebiet!. 
Val. zunächst die allgemeinen Bemerkungen oben S. 453. Die besondere Gestaltung 
der Gebietshoheit in Deutschland als in einem Bundesstaate mit unmittelbar Land und 
Leute beherrschender Zentralgewalt ist die, daß eine doppelte Gebietshoheit besteht: 
eder Streifen deutschen Landes gehört zu einem Einzelstaate und mit diesem zum Reiche, 
teht mithin unter der Gebietshoheit des Einzelstaates und des Reiches zugleich. Nur 
, den Gebieten der „konsolidierten Reichsgewalt“ (oben 8 11 III), dem Reichslande 
Elsaß⸗ Lothringen und den Schutzgebieten, gilt dieser Grundsatz natürlich nicht: in Er— 
nangelung einer Landesstaatsgewalt herrscht dort das Reich auch gebietshoheitlich allein, 
gibt es nur eine Gebietshoheit, und diese ist des Reichs. 
Die Frage nach der Kompetenzabgrenzung zwischen den beiden konkurrierenden 
ebietshoheiten, der des Landes und der des Reiches, ist grundsätzlich nicht anders zu 
»eantworten als die Frage der Kompetenzverteilung zwischen Reichss und Einzelstaats— 
ewalt überhaupt: s. oben 8 11. Soweit dem Reiche auf Grund seiner Verfassung 
Kompetenzen beigelegt sind — z. B. das Recht, Krieg zu führen und Frieden zu schließen, 
Art. 11 stehen ihm auch diejenigen gebietshoheitlichen Rechte zu, welche mit jenen 
Kompetenzen untrennbar verbunden sind, und ohne welche die Kompetenzen nicht oder nicht 
»ollständig ausgeübt werden könnten, — wie etwa, um bei dem angeführten Beispiel zu 
»leiben, die Befugnis, in Friedensverträgen Reichsgebiet an das Ausland abzutreten. Es 
reiht sich hieran die weitere, allgemeinere Frage, inwiefern Reich und Einzelstaat über— 
haupt, jede Gewalt fur sich, unabhängig von der anderen, Veränderungen ihres Gebietes, 
eines durch Abtretungen, sei es durch Erwerbungen, vornehmen kann. Vor Erörterung 
dieser Frage sind die Formen zu betrachten, welche das Landesstaatsrecht einerseits, die 
Reichsverfafsung anderseits für Gebietsveränderungen erfordern. 
Von den deutschen Landesverfassungen enthaͤlt die preußische hierüber die ein— 
fachsten und klarsten Vorschriften. Sie legt in Art. 1 den zur Zeit ihres Inkrafttretens 
⸗estehenden territorialen status quo fest — „alle Landesteile der Monarchie in ihrem gegen— 
wärtigen Umfange bilden das preußische Staatsgebiet“ — und fährt dann, Art. 2, fort: 
‚die Grenzen dieses Staatsgebietes koönnen nur durch ein Gesetz verändert werden.“ Das 
Nermit ausgesprochene Erfordernis der Gesetzesform, d. h. eines in verfassungsmäßigem 
Zusammenwrken von Krone und Volksvertretung ergehenden Staatswillensaktes, erstreckt 
sich auf alle Grenzveränderungen, auf Gebietserwerbungen nicht minder wie auf Gebiets— 
G. Meyer 88 74; 
Art. 1; Derselbe, Vayer. 
u8112 Fricker, Vom 
Laband 118 21-28; v. Seydel, Komm. 3. R.V., Anmerkungen zu 
Staatsrecht I8 83; v Roenne-Zorn, Staatsr. d. preuß. Monarchte 
Staatsgebiete (1667); Bansi in Hirths Annalen 1898 S. 641ff.
	        

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Ursachen Der Amerikanischen Concurrenz. Bahr, 1883.
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