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Die deutsche Kali-Industrie 1930

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kali-Industrie 1930

Monograph

Identifikator:
1847185045
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-241659
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kali-Industrie 1930
Edition:
(Als Ms. gedr.)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hoppenstedt
Year of publication:
(1930)
Scope:
94 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[ I. ] Weltbedeutung und Entwicklungstendenzen der deutschen Kali-Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kali-Industrie 1930
  • Title page
  • Contents
  • [ I. ] Weltbedeutung und Entwicklungstendenzen der deutschen Kali-Industrie
  • [ II. Die drei großen Gruppen der deutschen Kali-Industrie ]

Full text

Kali — ein unentbehrlicher Nähr- und Rohstoff 
Die Hauptstärke der Kaliindustrie liegt darin, daß die Welt auf ihre Erzeug- 
nisse nicht verzichten kann. Eine Anregung zum Käuferstreik, wie sie z. B. von 
einigen deutschen Agrarorganisationen zu Beginn des Jahres 1929 ausgesprochen 
worden ist, wurde keineswegs allgemein befolgt; sie würde im übrigen zu einer 
katastrophalen Lage der „Streikenden“ selbst führen. Ungenügende Kaliver- 
sorgung führt nämlich sehr bald zu den verschiedensten höchst ungünstigen Aus- 
wirkungen. Ist ein Ackerboden durch übermäßige Ausnutzung zu arm an Kali- 
salzen, so färben sich die Stengel und Blätter der Pflanzen gelb und braun, die 
Formen verkrüppeln, die Reife verzögert sich, der Fruchtertrag schrumpft zu- 
sammen und die Empfänglichkeit für Krankheiten vergrößert sich. 
Kali ist eben, genau so wie Stickstoff, Phosphorsäure und Kalk, ein unersetz- 
barer Nährstoff des gesamten pflanzlichen Lebens. Solche Pflanzen, die große 
Mengen Kohlehydrate wie Zucker und Stärke enthalten, beispielsweise Kartoffeln, 
Zuckerrüben und Futterrüben, zeigen einen besonders großen Kalibedarf, doch gilt 
die Notwendigkeit, der mit gesteigerter Anbauintensität auftretenden Kaliarmut des 
Bodens durch Zufuhren entgegenzuarbeiten, für den gesamten landwirtschaftlichen 
Anbau. Mit Bestimmtheit läßt sich voraussagen, daß in nicht ferner Zukunft auch 
diejenigen überseeischen Agrargebiete, wo der Anbau heute noch extensiv be- 
trieben wird, mit verstärkter Bodenausnutzung auch einen immer stärkeren Kali- 
bedarf entwickeln werden. 
Heute werden mehr als neun Zehntel des deutschen Kaliabsatzes von der Land- 
wirtschaft des In- und Auslandes aufgenommen. Anteilmäßig ist derindustrielle 
Kaliverbrauch von 30 % im Jahre 1895 auf 12—13 % in den letzten Vorkriegs- 
jahren und 6—8 % im Durchschnitt der letzten Nachkriegsjahre gesunken, den 
absoluten Ziffern nach aber etwas gestiegen. Kaliverbindungen werden in der 
[Industrie verwandt zur Glas-, teilweise zur Seifenfabrikation, zur Herstellung ver- 
schiedener photographischer Materialien, zur Schießpulverproduktion. ferner auch 
zu zahlreichen medizinischen Zwecken. 
Ein verdienstvolles Institut, das letzten Endes die landwirtschaftliche Kali- 
anwendung nur fördern kann, ist die landwirtschaftliche Versuchsstation des Deut- 
schen Kalisyndikats in Berlin-Lichterfelde, wo laboratoriumsmäßig kostenlose 
Untersuchungen der Ackerböden vorgenommen werden können und der Misch- 
düngerfrage hesondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. 
Die Kalivorkommen 
Vor dem Kriege verfügte Deutschland über rund 25 Milliarden Tonnen Kali- 
rohsalze mit einem Reingehalt von schätzungsweise mindestens 2,5 Milliarden 
Tonnen Reinkali (d. h. KO, die Sauerstoffverbindung des Kaliums). Der Kriegs- 
ausgang hat diesen deutschen Vorrat um etwa ein Fünftel verringert; außerdem 
sind in den letzten Jahren weitere Kalilagerstätten in den Vereinigten Staaten, in 
Spanien, in Afrika, im Gebiet der U. d. S. S. R. usw. entdeckt worden. Allerdings 
ist mit der Erschließung der zuletzt genannten Vorkommen bisher noch nicht oder 
nur in geringem Umfang begonnen worden. Die Weltreserve an Kalirohsalzen kann
	        

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Die Deutsche Kali-Industrie 1930. Hoppenstedt, 1930.
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