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Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Bibliographic data

fullscreen: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

Monograph

Identifikator:
1847422136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-250625
Document type:
Monograph
Title:
Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard)
Year of publication:
1930
Scope:
183 Seiten
graphische Darstellungen
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der Uebergang zur Selbstständigkeit.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
  • Title page
  • Contents
  • I. Wirtschaftsgliederung und Baugewerbe.
  • II. Umfang und betriebliche Struktur des Baugewerbes und der Baunebengewerbe.
  • III. Die Bauarbeiterschaft und ihre Zusammensetzung.
  • IV. Berufsnachwuchs und Lehrlingsfrage.
  • V. Der Uebergang zur Selbstständigkeit.
  • VI. Bauarbeiter und Nebenberufe.
  • VII. Die familiären Verhältnisse der Bauarbeiterschaft.

Full text

171 — 
In dieser Entwicklung bildet das Baugewerbe eine gewisse Aus- 
nahme. Massenproduktion verlangt eine räumliche Vergrößerung 
des Marktes, zu der wieder leichte und billige Transportmöglichkeiten 
der Fabrikate die Voraussetzung bilden. Man kann in wenigen 
Fabriken alle Schuhe herstellen und diese über das ganze Reichs- 
gebiet verteilen, weil Schuhe leicht transportierbar sind und im Ver- 
hältnis zur Größe sehr hochwertiges Fabrikat darstellen, so daß die 
Frachtkosten nicht ins Gewicht fallen. Dieser Weg kann im Bau- 
wesen nicht beschritten werden.. Der Großbetrieb hat zwar auch 
hier die Möglichkeit einer erhöhten Anwendung von Maschinen, 
speziellen Transporteinrichtungen und dergleichen, sein Aktions- 
radius wird aber stets dadurch beschränkt, daß ihm bei Arbeiten 
außerhalb seines Standortes durch den Transport von Geräten, durch 
die Unterbringung seiner Arbeiter usw. höhere Kosten entstehen, mit 
denen das heimische Bauhandwerk nicht zu rechnen braucht. So hat 
sich besonders auf dem Lande auch heute noch die Handwerksform 
im Baugewerbe zu erhalten vermocht, und damit ist — hauptsächlich 
in den Baunebengewerben — auch heute noch für eine Anzahl von 
Gesellen der Uebergang zur Tätigkeit als selbständiger Meister vor- 
handen. 
Einer zahlenmäßigen Untersuchung dieser Verhältnisse, vor allen 
Dingen einer Beobachtung der Uebergangsmöglichkeiten, stellen sich 
insofern Schwierigkeiten entgegen, als man nicht den ganzen Kreis 
der Personen erfassen kann, die für den Uebergang in Frage kom- 
men. Besonders die Söhne der selbständigen Handwerksmeister 
werden nicht voll in den Gesellenzahlen erscheinen; sie haben sich 
möglicherweise als Aufsichtspersonal oder auch als mithelfende 
Familienangehörige bei der Berufszählung bezeichnet, ohne daß es 
möglich wäre, diese Personen den einzelnen Berufen zuzuteilen. Auch 
die Anzahl der Selbständigen ist nicht ganz leicht festzustellen, da ja 
die Bauunternehmer, die sich wohl kaum aus den Kreisen der Bau- 
arbeiter rekrutieren, ausgeschaltet werden müssen. Bei den folgen- 
den Berechnungen sind daher nur diejenigen Selbständigen berück- 
sichtigt worden, die sich in den Haushaltungslisten als Maurermeister 
oder ähnlich bezeichnet haben. Da nicht alle Berufe für den Ueber- 
gang zur Selbständigkeit in Betracht kommen, kann die Untersuchung 
nur für die Maurer, die Putzer und Stukkateure, die Glaser, die 
Töpfer und die Brunnenbauer durchgeführt werden.
	        

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Das Baugewerbe in Der Volks-, Berufs- Und Betriebszählung von 1925. Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard), 1930.
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