Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Carolus Bovillus. 
bar der göttlichen Natur nähert. Wie der göttliche Geist der 
Schöpfer aller substantiellen Formen, so ist der menschliche 
der Bildner und Werkmeister aller seiner Begriffe und Ge- 
danken.’) So gewinnt er, der sich zunächst dem äusseren Ein- 
druck gegenüber rein aufnehmend verhalten sollte, das Bewusst- 
sein und die Kraft der Selbsttätigkeit zurück. Nicht seine 
eigene Natur, sondern die Bedingtheit, in die ihn das Gedächt- 
nis verstrickt, ist, wie wir sahen, der Grund seines passiven Ver- 
haltens im menschlichen Erkenntnisprozess. An sich dagegen 
bleibt er von dieser Einschränkung unberührt: „omnis intellectus, 
ut hujusmodi, dradkc 1. €. impassibilis est.“76) Dieser allgemeine 
ontologische Grundsatz wird auch hier, wie bei Cusanus, allmäh- 
lich für die Erkenntnis innerhalb der Erfahrung und der Sinnen- 
welt fruchtbar gemacht. Wie der „äussere Sinn“ den inneren be- 
wegt und anreizt, so muss andererseits, damit Erkenntnis zustande 
kommt, eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung dem Ein- 
druck der Objekte entgegenkommen. Der Intellekt selbst ist es, 
der, um zu seiner eigenen Vollendung und Reife zu gelangen, 
die Sinne herbeiruft, erregt und antreibt und der sie damit 
zuerst befähigt, das Bild des äusseren Seins in sich aufzunehmen. 
So beweist er sich zugleich als Triebkraft und als Endziel alles 
Erkennens””) (s. ob. S. 60 ff.). „Da die grosse Welt in ihrer Gesamt- 
heit nur um der kleinen willen besteht, so ist sie ihr beständig 
gegenwärtig, geht in sie ein und schliesst sich mit ihr, wie das 
Mittel mit dem Zweck, zusammen. Denn alles Streben der grossen 
Welt zielt darauf ab, geraden Weges in die kleine einzuströmen 
und sie kraft der Bilder, die sie in ihr erzeugt, mit ihrer ganzen 
Substanz zu erfüllen. Denn der grossen Welt wohnt keine 
Kraft inne, vermöge deren sie sich zurückwenden, in 
sich selber umkehren, sich gegenwärtig sein und sich 
anschauen könnte, da sie nicht als Selbstzweck, sondern um 
eines Anderen willen besteht, dem sie sich ganz hingibt und ein- 
pflanzt. Die kleinere Welt dagegen ist vermöge einer Art von 
äusserem Sinn der grösseren stets gegenwärtig und vermag sie, 
indem sie aus sich selbst heraustritt, zu erhellen und zu durch- 
leuchten. Indem sie sodann aber kraft des inneren Sinnes wie- 
der auf sich zurückgeht, ist sie, unbekümmert um die Welt 
draussen, sich selbst gegenwärtig und spiegelt das Universum.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.