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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

„Erneuerung des Erkenntnisproblems. 
89 
tungen liegt in der neuen Stellung die sie zum Erkennt- 
nisproblem einnehmen, und in dem Beitrag, den sie zu 
seiner Lösung enthalten. Sobald man diesen Gesichtspunkt 
der Beurteilung festhält, schält sich sogleich ein dauernder Kern 
und ein fester Gehalt der mannigfachen philosophischen Bestre- 
bungen heraus. Alle Gegensätze der Zeit — mag man sie nun unter 
dem Widerstreit von Erfahrung und Denken, von Immanenz und 
Transscendenz, von Platonismus und Aristotelismus begreifen — 
streben an diesem einen Punkte, wie sich uns deutlich zeigen 
wird, einem gemeinschaftlichen Ziele zu. Dieser Satz erscheint 
freilich paradox: denn von einer systematischen Zergliederung 
und Kritik der Erkenntnis kann auf dieser Stufe noch nirgends 
die Rede sein. Wo immer die Forschung sich auf die Natur und 
die Bedingungen des Erkennens richtet, da geschieht es noch 
durchweg im Zusammenhang und in der Verquickung mit meta- 
physisch-psychologischen Fragen. Der Begriff der Seele und das 
Problem ihrer individuellen Fortdauer bildet überall die Voraus- 
setzung der Fragestellung. Wenn indes die Reflexion über die 
Prinzipien der Erkenntnis hier noch nicht, wie in den selbst- 
ständigen Anfängen der neueren Philosophie, zum eigentlichen 
und bewussten Motiv geworden ist, so spiegelt sich doch jede 
einzelne Phase des Fortschritts mittelbar in dieser Grundfrage 
wieder. Sie bildet noch nicht die reale Triebkraft, die die ver- 
schiedenen systematischen Bildungen erzeugt, wohl aber den ge- 
danklichen Orientierungspunkt, von dem aus wir ihr Verhältnis 
und ihre Zusammengehörigkeit überschauen können. 
Versuchen wir diesen Zusammenhang, bevor wir ihm im 
Einzelnen nachgehen, in vorläufigen und allgemeinen Umrissen 
festzuhalten, so tritt uns zunächst ein negatives Moment ent- 
gegen. Es ist der Kampf gegen die „substantielle Form“, 
der für die Renaissance vor allem charakteristisch ist. Der Huma- 
nismus, wie die neue Naturwissenschaft, die Rhetorik und Gram- 
matik, wie die Logik und Psychologie vereinigen sich in diesem 
Grundbestreben. Nicht auf allen Gebieten vermag die neue An- 
schauung, die jetzt entsteht, sich gleichmässig durchzusetzen; 
nicht überall hält der Fortgang gleichen Schritt. Es ist die mo- 
derne Physik, die zuerst den Schritt vom Sein zur Tätigkeit, 
vom Substanzbeeriff zum Funktionsbegriff vollzieht,
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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