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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Erneuerung der Platonischen Philosophie. 93 
sem Gesichtspunkt erschaffen; auch die exakte wissenschaftliche 
Forschung kann sich nicht herausbilden und konstituieren, ohne 
mit jedem einzelnen Schritte mittelbar zugleich in die Fragen, die 
hier verborgen liegen, einzugreifen. Der Aufbau von Galileis und 
Keplers Wissenschaft wird im Einzelnen erst verständlich, wenn 
man ihn innerhalb dieser geschichtlichen Gesamtbewegung be- 
trachtet. Blickt man auf diese grossen Zusammenhänge voraus, 
So muss die erste Einführung der Platonischen Philosophie im 
Abendlande, so muss ihr Beginn dürftig und kümmerlich er- 
scheinen. Die eigentliche Grundfrage des Platonismus ist hier 
noch nicht Jebendig geworden: die Betrachtung verweilt bei dem 
Aussenwerk und bei den schimmernden Hüllen, mit denen Neu- 
platonismus und Mittelalter den Kern und Gehalt der Ideenlehre 
umwoben hatten. Selbst im Streit gegen das mittelalterliche 
System bleibt somit die Abhängigkeit von ihm noch deutlich er- 
kennbar. In der Tat handelt es sich jetzt noch nicht darum, sich 
Platon in seiner ursprünglichen und wahrhaften Gestalt anzu- 
eignen: bevor dies geschehen konnte, musste erst ein vorberei- 
tender Schritt getan und diejenigen Elemente des Platonismus, 
die in die christliche Lehre eingegangen und mit ihr verschmolzen 
waren, herausgelöst und in ihrem Eigenwert begriffen werden. 
Unter diesem Gesichtspunkte lassen sich die philosophischen Ziele 
und Bewegungen des Quattrocento einheitlich verstehen und zu- 
sammenfassen. Wenn Marsilius Ficinus, in voller subjektiver 
Aufrichtigkeit, seine Aufgabe darin sicht, die Lehre Platons mit 
der geoffenbarten Religion zu einigen und zu versöhnen, so ge- 
schieht es, weil er die Religion selbst nur noch im Lichte des 
Platonismus zu erblicken, weil er in ihr nichts anderes als die 
Logos-Lehre zu sehen vermag. Das Christentum vermochte sich, 
in den ersten Jahrhunderten seiner Entwicklung, nicht anders 
zum theoretischen System zu gestalten und zu verdichten, als 
indem es diese Grumdlehre der griechischen Spekulation in sich 
aufnahm. Damit aber waren die antike Philosophie und Wissen- 
schaft in ihm selbst mittelbar anerkannt, wenngleich sie nur 
als Mittel zur Deutung der Offenbarungslehre gebraucht und ge- 
duldet wurden. Der erste Schritt der neueren Zeit besteht darin, 
diese Schranke aufzuheben; die Lehre vom „Logos“ nicht nur 
als Instrument der Theologie zu verwenden, sondern sie ihrem
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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