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Bibliographic data

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Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Marsilius Ficinus. 
97 
Allgemein vollzieht sich die Gliederung des Alls in fünf ver- 
schiedenen Graden und Stufen, die gegenseitig auf einander hin- 
weisen, um zuletzt in ihrer stetigen Folge zum Einen, unbeding- 
ten Sein wieder zurückzuführen. Je nach der Teilhabe an den 
beiden entgegengerichteten Principien der Mannigfaltigkeit 
und der Einheit gestaltet und gliedert sich die Ordnung der em- 
pirischen Wirklichkeit. Von dem Körper und den körperlichen 
Qualitäten führt der Weg zur menschlichen Seele, von dieser 
wiederum zu den reinen himmlischen „Intelligenzen“ und zum 
göttlichen Sein empor. Während der Körper als solcher, ver- 
möge der Teilbarkeit ins Unendliche, schlechthin in eine Vielheit 
von Elementen auseinanderfällt, ohne in sich ein Prinzip der Be- 
grenzung und Bestimmung zu besitzen, stehen bereits die Qua- 
litäten, wie Licht und Farbe, um eine Stufe höher. Denn wenn- 
gleich auch sie verhaftet am Stoffe zu kleben scheinen und nur 
an den ausgedehnten Massen in die Erscheinung treten, so ist 
doch der eigentliche Ursprung ihrer Wirksamkeit nicht in dem 
Gebiet des bloss extensiven Mehr und Weniger zu suchen. Sie 
bedürfen nicht der Erstreckung in Länge, Breite und Tiefe, son- 
dern sind ganz und ungeteilt bereits in jedem kleinsten Bezirk 
des Körpers, in jedem Massenpunkte enthalten. So sind sie in 
Wahrheit individuelle Naturen und Bestimmtheiten, die 
durch die Teilung des körperlichen „Subjektes“, an dem sie sich 
uns zunächst darstellen, nicht berührt werden. Die Weisse, die 
in irgend einem Teil eines weissen Körpers enthalten ist, lässt 
sich im strengen Sinne nicht als einen Teil der Qualität, son- 
dern nur als die Qualität eines Teiles denken: die Zerfäl- 
lung geht lediglich das stoffliche Substrat an, nicht die Farbe 
selbst, die überall die gleiche „indivisible“ Natur und Beschaffen- 
heit aufweist. Die „ratio albedinis“ ist dieselbe im ganzen Körper 
und in jedem seiner einzelnen Bestandstücke. So ergibt sich hier 
bereits ein neues Verhältnis von Einheit und Vielheit: 
die unterscheidende Eigentümlichkeit der Qualität wird nicht 
durch Zusammensetzung gewonnen, sondern als eine wesent- 
liche Einheit erfasst, die erst mittelbar, indem sie sich gleichsam 
successiv über die verschiedenen Teile eines Körpers ausbreitet, 
an den Bestimmungen der Quantität teilhat. In den Qualitäten 
der Körper aber wurzeln alle ihre Kräfte und Wirkungsfähig-
	        

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Bericht Der Zentralstelle Zur Beschaffung Der Heeresverpflegung Für Die Zeit Bis Zum 30. April 1916. [Zentralstelle zur Beschaffung der Heeresverpflegung], 1916.
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