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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

2 
Die Reform der Aristotelischen Psychologie. 
rung. Die „Abtrennung“ der Idee von den Einzeldingen, wie er 
sie bei Platon annimmt, hat Aristoteles verspottet und bekämpft: 
aber an Stelle des logischen Unterschiedes, der hier doch immer 
bestimmend blieb, tritt bei ihm die Behauptung des aktiven In- 
tellekts als eines gesonderten und losgelösten Organs der Seele. 
(ymwprotic xal dradhc Kal dyıyhe)., Und während insbesondere die 
späteren Platonischen Dialoge sich bemühen, Idee und Erschei- 
nung, Intellekt und Sinnlichkeit in durchgängiger Correlation 
zu einander zu fassen, endet das System der Entwickelung mit 
einem dualistischen Gegensatz: mit einem Sein, das durch die vor- 
angehenden Stufen nicht stetig vermittelt und bedingt ist, sondern 
sie prinzipiell überragt und ihnen abgeschlossen und unabhängig 
vorangeht. 
Zu weiterer Bestimmung gelangt dieser Gegensatz bei den ara- 
bischen Commentatoren des Aristoteles, deren Lehre Averro&s im 
12. Jahrhundert zusammenfasst und endgültig fixiert. Passiver 
und aktiver Intellekt verhalten sich wie Materie und Form, wie 
Potenz und Akt; während der erstere die Fähigkeit besitzt, Alles 
zu werden und alle Formen der Dinge nacheinander in sich auf- 
zunehmen, kommt dem letzteren das Vermögen eigener und schöpfe- 
rischer Wirksamkeit, damit aber zugleich die Möglichkeit einer 
selbständigen Existenzweise zu. Indem indes der tätige Geist allen 
Schranken und Bedingungen des sinnlichen Daseins entrückt wird, 
fällt damit auch seine individuelle Begrenzung hinweg. Er 
ist eine ursprüngliche identische Einheit, an der die verschiedenen 
Individuen in mannigfacher Weise teilhaben, die aber selbst 
über jede Vielheit und Verschiedenheit erhaben ist und getrennt 
von ihr existiert. Ein und dieselbe Denkkraft ist es, die sich 
bald auf dieses, bald auf jenes Individuum herabsenkt und die 
sich in ihm, je nach den besonderen Bedingungen seiner Organisa- 
tion, betätigt. Man hat diese Lehre, um sie verständlich zu machen, 
mit modernen idealistischen Systemen, vor allem mit Male- 
branches Gedanken der Einen, göttlichen und unpersöulichen 
Vernunft, die alle Menschen gleichmässig erleuchtet, verglichen.?) 
Die eigentümliche geschichtliche Gestalt des Averroismus aber 
wird durch derartige Analogien nicht getroffen. Malebranches 
Lehre entsteht im vollen Lichte der neueren Philosophie und 
ruht auf ihrer Grundüberzeugung, dass der echte Anfang der For-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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