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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die logischen Anfänge der Erfahrungswissenschaft, 129 
In diesen Sätzen bereitet Vives bereits deutlich die Kritik 
vor, die von den Klassikern der exakten Naturwissenschaft, vor 
allem von Galilei an Aristoteles geübt werden sollte. Im Ganzen 
seiner Polemik aber liegen fruchtbare und positive Anregungen 
und ungeklärte Einwände und Forderungen noch ungesondert 
nebeneinander. Was er mit Recht bekämpft, ist die Ver- 
mischung der Logik mit der Ontologie, die die Signatur 
des. mittelalterlichen Philosophierens ausmacht. Das „absolute 
Sein“ der Dinge, wie sie unabhängig vom Bewusstsein bestehen, 
kann nicht unmittelbar durch unsere Begriffe verbürgt und ab- 
geleitet werden; was uns allein vergönnt ist, ist, auf Grund der 
empirischen Beobachtung zu einer Kenntnis und Voraussage der 
Erscheinungen zu gelangen. In diesem Sinne hat Vives — in 
seiner Schrift „de anima et vita“ — auch die Umgestaltung der 
Psychologie vollzogen, deren Aufgabe er darein setzt, nicht das 
unerkennbare „Wesen“ der Seele zu erschliessen und definitorisch 
zu bestimmen, sondern die psychischen Phänomene und ihre 
Zusammenhänge kennen zu lehren. Ueberall bildet somit die 
Loslösung der Erfahrungswissenschaften von der Metaphysik 
und metaphysischen Logik sein eigentliches Ziel. Aber er vermag 
diese Befreiung nur dadurch zu vollziehen, dass er den beson- 
deren Disziplinen die Aufgabe zuweist, sich selbst ihren Grund 
zu legen, und dass er den Gedanken einer einheitlichen philo- 
sophischen Begründung der Voraussetzungen und Bedingungen 
der Erkenntnis verwirft. Demselben Verdikt, wie die mittel- 
alterliche Dialektik verfällt daher jetzt auch jede Art der „Er- 
kenntniskritik“; mit der Logik der „substantiellen Formen“ wird 
auch die Logik der Erfahrung und ihrer immanenten Inhalte 
abgewiesen. Die Folge hiervon aber ist, dass Vives, der auf eine 
intimere Verknüpfung der Philosophie mit den objektiven Wissen- 
schaften der Natur ausging, die letzte Einheit alles Wissens, deren 
er dennoch nicht zu entraten vermag, in der Grammatik und 
Rhetorik suchen muss. 
Auch in den Werken von Petrus Ramus bleibt dieser 
Zusammenhang bestimmend. Was er der herrschenden Lehre 
an eigentlich neuen logischen Leistungen entgegensetzl. bleibt
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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