Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

134 Die Auflösung der scholastischen Logik. — Giacomo Zabarella, 
reitet den Gedanken einer philosophischen Einheitswissenschaft 
vor, die an den „realen“ Einzelwissenschaften selbst ihren Halt 
und ihren Grundstoff besitzt. 58) 
Wie gebieterisch diese neue Forderung sich allenthalben 
durchsetzt, das beweist, deutlicher als alle Angriffe auf die Scho- 
lastik, die Richtung, die nunmehr die Aristotelische Logik bei 
ihren eigenen getreuen Anhängern nimmt. Hier erst vollzieht 
sich die wahrhafte, immanente Kritik. In den logischen Schriften 
Zabarellas, die im 16. Jahrhundert als anerkannte und mass- 
gebende Lehrbücher weit verbreitet waren, begegnen und mischen 
sich die überlieferten und die modernen Elemente. An dem Syl- 
logismus, als einzigem und grundlegendem methodischen Mittel, 
wird hier noch in aller Strenge festgehalten: „definitio methodi 
a definitione syllogismi non differt“. Wenngleich er indes als 
Gattungsbegriff für alle gedauklichen Verfahrungsweisen (com- 
mune genus omnium methodorum et instrumentorum logicorum), 
als das logische Instrument schlechthin anerkannt bleibt,) so wird 
doch in die Beschreibung und Darstellung des syllogistischen 
Verfahrens selbst ein Gesichtspunkt eingeführt, der der mittel- 
alterlichen Logik fremd geblieben war. Zwei verschiedene Arten 
des Schlusses, zwei Richtungen des Fortgangs vom Bekannten 
zum Unbekannten werden von Anfang an auseinandergehalten. 
Neben die „compositive“ Methode des Beweises, die die einzelnen 
gegebenen Praemissen und Bausteine synthetisch aneinanderreiht 
und zu einem bestimmten Ergebnis und Schlusssatz zusammen- 
fügt, steht die Zerlegung eines Begriffsinhalts in die Mannig- 
(altigkeit seiner Momente und Bedingungen. Die Aufgabe der 
Logik wird erst durch die Vereinigung und Durchdringung dieser 
beiden Methoden erschöpft. Die Natur der Erkenntnisobjekte- 
wie die Zergliederung des Erkenntnisprozesses führt mit Not, 
wendigkeit auf diese Unterscheidung und Gliederung: denn immer 
handelt es sich darum, die Wirkung aus der Ursache zu er- 
schliessen und kennen zu lernen, oder aber die bekannte Wirkung 
resolutiv in ihre Ursachen und Teilbedingungen aufzulösen. 
Eine andere Beziehung zwischen Begriffen kann es nicht geben: 
denn wo zwei Elemente a und b nicht, wenigstens mittelbar, im 
Verhältnis von Ursache und Wirkung stehen, da besteht zwischen
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.