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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Kompositive und resolutive Methode. 
135 
ihnen kein „notwendiger und wesentlicher Zusammenhang“, wie 
er allein den Gegenstand logischer Untersuchung ausmachen 
kann. %) 
Der Beweis ist somit erst dann in sich vollendet und abge- 
schlossen, wenn er einen Kreislauf beschrieben hat und zu seinem 
Ausgangspunkt zurückgekehrt ist, der ihm indes jetzt in neuem 
begrifflichen Lichte erscheint. Nachdem das analytische Verfahren 
uns zu den Bedingungen hingeleitet hat, die notwendig und hin- 
reichend sind, die gegebene Erscheinung zu erklären, müssen wir 
umgekehrt streben, aus der Setzung und Herstellung dieser Be- 
dingungen das Phänomen, um das es sich handelt, wiederum 
hervorgehen und entstehen zu Jassen. Erst in dieser Umwen- 
dung liegt die Probe und Rechtfertigung für die vorangegangene 
begriffliche Zerlegung. Was vom Standpunkt der Analysis als 
letztes Ziel und Ende erscheint, das darf daher in Wahrheit nur 
als der erste fruchtbare Anfang der theoretischen Betrachtung 
und Beweisführung gelten. Die Bedeutung dieser Ausführungen 
Zabarellas ergibt sich uns sofort, sobald wir sie in moderne 
Sprache übersetzen. In der Unterscheidung von kompositiver und 
resolutiver Methode handelt es sich um den Gegensatz von De- 
duktion und Induktion. Es ist das Verdienst von Zabarellas 
Logik, diese beiden Grundmethoden bestimmt gegen einander ab- 
gegrenzt, zugleich aber sie in ihrer notwendigen Wechselbedingt- 
heit erfasst und dargestellt zu haben. Es genügt nicht, die In- 
duktion als eine zufällige und planlose Anhäufung beliebiger Ein- 
zelfälle zu denken: wir müssen ihr innerhalb der Logik selbst 
ihren Ort anweisen und ihre Rechtfertigung geben. Diese Be- 
gründung vollzieht sich in dem gedanklichen Verfahren der Ana- 
Iysis, das der Induktion als ihr Korrelat und ihr logischer Aus- 
druck zur Seite zu stellen ist.®) Ausdrücklich wird daher die 
„resolutive“ Methode den empirischen Wissenschaften vorbe- 
halten und von dem „analytischen“ Verfahren, das in der Mathe- 
matik zur Anwendung gelangt, unterschieden. Denn innerhalb 
der Mathematik besitzen die ursprünglichen und die abgeleiteten 
Erkenntnisse, besitzen Prinzip und Folgerung denselben Grad 
und dieselbe Stufe der Gewissheit. Die Elemente sind hier, was 
ihren logischen Charakter und Wert betrifft, einander völlig ko- 
ordiniert und bedingen sich wechselseitig, sodass es im Grunde
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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