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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Natur- und Selbstbewusstsein. 
155 
das Bild der menschlichen Gattung, das die Frucht und das Ende 
aller Weisheit ist, aus sich herausarbeiten. „So gewinnt er die 
Gaben, die er von der Natur empfangen, durch den überreichen 
Ertrag der Kunst und der Arbeit an sich selbst zwiefach zurück 
und wird zum Doppelmenschen: „qui a natura homo tantum erat, 
artis fenore et uberrimo proventu reduplicatus homo vocatur et 
homohomo*“.%) Diese Worte, die man als Motto wählen könnte, 
um den Gesamtcharakter der Epoche zu bezeichnen, enthalten, 
gleichsam verdichtet, den Grundgedanken des Humanismus 
in sich: Geschichte und Naturbetrachtung sind diesem nur Mittel, 
um durch selbstbewusste geistige Energie zur Potenzierung des 
Menschenwesens und Menschenwertes fortzuschreiten. 
Die Geschichtsphilosophie der Renaissance stellt sich 
uns zunächst in fast mythischem Gewande, unter dem Bilde einer 
Uroffenbarung dar, die dem Menschengeschlecht von Anfang 
an mitgegeben ist und die ihm fortan als dauernder Besitz im 
Wechsel aller Lebens- und Lehrformen verbleibt. Schon Georgios 
Gemistos Plethon beruft sich auf jene stetige Kette der Ueber- 
lieferung, deren einzelne Glieder durch die Namen des Zoroaster 
und des Merkurios Trismegistos, durch Pythagoras und Platon 
bezeichnet werden. Die echten Grundlagen der Philosophie sind 
von allem Anfang an vorhanden gewesen; sie können nur vorüber- 
gehend verdunkelt, niemals aber aus der Geschichte der Mensch- 
heit ausgetilgt werden. In naiver Form spricht sich der gleiche 
Gedanke bei Plethons Schüler Bessarion aus, bei dem er mit 
christlich -theologischen Vorstellungsweisen verschmilzt. Hier 
wird geradezu ein innerlicher, sachlicher Zusammenhang zwischen 
der Mosaischen Schöpfungsgeschichte und der Theologie Homers 
angenommen, der durch direkten Einfluss oder durch natürliche 
Eingebung zu erklären sei.®) Festere Fügung nimmt die Grund- 
idee sodann, nachdem sie innerhalb der Platonischen Akademie, 
bei Ficin und Pico, in mannigfacher Weise abgewandelt worden, 
bei Reuchlin an, bei dem sie zum höchsten Leitgedanken aller 
Philosophie überhaupt erhoben wird. Alle Forschung kann nun- 
mehr nur noch das eine Ziel haben, in den gemeinsamen Strom 
ler einheitlichen Ueberlieferung, die durch den Namen der Cab-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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