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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der Shepticismus. — Montaigne. 
A. 
Die skeptische Lehre in der neuen Gestalt, in der sie nun- 
mehr auftritt, findet ihre erste vollständige Verkörperung in Mon- 
:aignes „Apologie de Raimond de Sabonde“. Dieses Kapitel — das 
ausführlichste der „Essais“ — gibt zwar nicht, wie man gemeint 
hat, den Kern und Gehalt der gesamten Philosophie und Lebens- 
anschauung Montaignes wieder, aber es verzeichnet den äusseren 
Umriss und vollzieht die formale Gliederung des Ganzen. Die lo- 
gischen Einzelmotive treten hier der Reihe nach deutlich hervor; 
zugleich aber weisen sie, gegenüber der Antike, eine charakteris- 
tisch neue Beziehung auf, indem sie alle sich der‘ gemeinsamen 
Frage nach dem Verhältnis von Wissen und Glauben ein- 
and unterordnen. So ist auch hier die Gesamtheit der theoreti- 
schen Hauptfragen noch gleichsam eingebettet in die Systematik 
der Theologie und Religionsphilosophie; um sie selbständig zu be- 
sreifen, gilt es vor allem, diese Systematik selbst und ihren be- 
srifflichen Untergrund zum Problem zu machen. 
Schon die Form und literarische Einkleidung des Gedankens 
weist die Richtung auf diese Fragestellung. Die „Theologia natu- 
ralis“ des Raimond de Sabonde, an die Montaigne anknüpft, gibt 
bei aller Eigenart der Begründung und Einzelausführung dennoch 
noch das Grundsystem der mittelalterlichen Lebensanschauung 
wieder. Vernunft und Offenbarung sind ihr eine unmittelbare und 
widerspruchslose Einheit: zwischen der Natur und der heiligen 
Schrift muss, da beide in gleicher Weise Symbole und Darstellun- 
gen der göttlichen Wesenheit enthalten, an jedem Punkt völlige 
Uebereinstimmung herrschen. Die Aufgabe der Spekulation er- 
schöpft sich darin, diese Harmonie, die uns im Buche der Natur 
vielfach getrübt und gebrochen erscheint, zur Klarheit und Ein- 
Jeutigkeit des Begriffs und der Erkenntnis zu bringen. So endet 
Jas Ziel aller Forschung in der göttlichen Wahrheit: wir erkennen 
Jen Wert und die Würde des Menschen, sofern wir ihn als ein not- 
wendiges Glied der stetigen Stufenfolge begreifen, die sich von 
den untersten Formen der natürlichen Welt zum höchsten unbe- 
lingten Sein erstreckt. Wie er, em Reich der Freiheit ange- 
hörend, den Gehalt alles geistigen Seins in sich fasst, so gelangt 
andererseits das Reich der Natur in ihm zu seiner wahrhaften 
Bestimmung. Der Sinn jedes Teils der Wirklichkeit eröffnet sich
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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