Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

166 
Der Shepticismus. — Montaigne. 
hier der subjektive Anspruch des Individuums vor einer neuen 
Anschauung des Kosmos verschwindet, so wird auf der andern 
Seite das vermeintliche Privileg des Menschen in der Folge und 
Stufenreihe der Lebewesen beseitigt: in immer erneuten Bei- 
spielen verficht die Apologie die biologische und geistige Wesens- 
gleichheit zwischen Mensch und Tier. Und dieser theoretischen 
Ansicht entspricht ein neues Einheitsgefühl: an die Stelle der 
Vereinzelung des Menschen in der theologischen Betrachtung 
tritt hier das Bewusstsein einer Gemeinschaft, die alles Leben- 
dige, die Pflanze und Tier gleichmässig umfasst und wechsel- 
zeitig verknüpft (IT, 11). 
Spricht sich hierin nur die allgemeine Grundstimmung aus, 
die wir überall in der Renaissance mit der neuen Ansicht der 
Natur verbunden finden, so nimmt dennoch von diesem Punkte 
aus der Gedanke eine andere Wendung. Der Naturphilosophie 
der Renaissance bedeutet die Einheit zwischen Mensch und Natur 
vor allem das Bewusstsein ihrer inneren, metaphysischen Wesens- 
gemeinschaft: das Individuum ist zur Erkenntnis des Universums 
berufen und befähigt, weil es mit ihm von gleichem Stoffe, weil 
es das Erzeugnis derselben schöpferischen Grundkraft ist, die die 
äussere Welt hervorbringt und beherrscht. Und dennoch ist mit 
dieser Antwort das Problem erst in seinem ganzen Umfang und 
in seiner vollen Schärfe bezeichnet. Sofern das Subjekt dem 
Ganzen der Naturkausalität untergeordnet wird, sofern erscheint 
die Erkenntnis an die bestimmten und besonderen Naturbedin- 
gungen ihrer Entstehung geknüpft und bleibt in ihrer Ausdehnung 
und Geltung an sie gebunden. Das Erkennen wird zum Teil- 
prozess innerhalb des gesetzlichen Ablaufs des Gesamtgeschehens: 
wie liesse sich aus diesem Bruchstück, selbst wenn wir es in sich 
selber vollständig übersehen und bestimmen könnten, die Regel 
des Ganzen herleiten? So ergibt sich eine eigentümliche Um- 
kehrung: was der ästhetischen Phantasie des Pantheismus als 
die eigentliche Lösung gilt, das bedeutet für den logischen Ana- 
Iytiker erst den prägnanten Ausdruck des Rätsels. Die Kraft und 
Eigenart von Montaignes Skepsis bekundet sich darin, dass sie 
gerade die positiven Ergebnisse und Rechtstitel der neuen For- 
schung dialektisch in Waffen gegen den Wert und die Allge- 
meingültigkeit menschlichen Wissens umschmiedet. Der Gedanke
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.