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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der neue Begriff der „Selbsterkenntnis“ . 177 
non d’une occupation et fin tierce et estrangiere, comme touts 
aultres livres“ (II, 18.) Dennoch bliebe die neue literarische 
Kunstform, die damit ins Leben tritt, ohne innere philo- 
Sophische Bedeutung, wenn das Ich, das sich in den Essais 
darstellt, nicht zugleich einen allgemeinen und objektiven Gehalt 
zum Ausdruck brächte, wie wir ihn in den verschiedenen Phasen 
von Montaignes Naturbegriff entstehen sahen. Das Individuum, 
sofern es sich nur rein in sich selber erfasst, sofern es sich von 
aller Beschränkung durch den Beruf und die besonderen gesell- 
schaftlichen Verbände, denen es angehört, freimacht, entdeckt in 
sich die geistige Grundform der Menschheit überhaupt. 5) 
In dem literarischen Bilde der Renaissance bezeichnet die 
Selbstbiographie in ihrer neuen Entwicklung einen wesent- 
lichen und notwendigen Zug. Sie tritt uns in zwei Hauptformen 
entgegen, je nachdem sie, wie bei Cellini, den Menschen in 
der Bewegtheit des äusseren Lebens darstellt oder sich wie bei 
Petrarca, grüblerisch in den „geheimen Kampf seiner Herzens- 
sorgen“ vertieft. Montaignes Essais stehen ausserhalb dieser bei- 
den Grundtypen. Von Petrarca sind sie von Anfang an durch 
Tendenz und Stimmung geschieden: der Affekt der Reue, der 
bei ihm den Grundton bildet, wird von Montaigne bewusst ver- 
worlen und als sittliches Prinzip entwertet. Allgemein ist es 
nicht der Affekt, der in der Selbstschilderung Montaignes zum 
Ausdruck drängt. Die Essais sind das Tagebuch seiner wechseln- 
den „Phantasien“ und Meinungen: denn im Denken allein liegt 
die Wesenheit und Wahrheit des Menschen. Noch einmal zeigt 
sich uns hier die allgemeine theoretische Bedeutung und zugleich 
die innerliche Grenze der Skepsis. Die neuen Wertbegriffe, die 
sie erarbeitet, bleiben auf das denkende Selbstbewusstsein be- 
schränkt: sie bestimmen und leiten das Urteil des Individuums, 
ohne seinen Willen zu ergreifen. Jeder Versuch, die Schöpfung 
des Innern auf die äussere Welt zu übertragen, die äusseren Ver- 
hältnisse nach dem neuen Maassstab umzugestalten, wird abge- 
wiesen. Die Bedeutung, die dem Zweifel als Prinzip zukommt, 
erweist sich hier noch einmal von negativer Seite: denn gerade 
dort wo die Skepsis sich bescheidet, um sich den gegebenen po- 
litischen und sozialen Mächten unterzuordnen., vermag auch der
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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