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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

24 
Industrieprodukte. Endlich wirkte auch die Vermannigfaltigung der 
Erzeugung durch das Auftauchen ganz neuer Industriezweige belebend 
auf die Kaufkraft des Marktes ein. So gestaltete sich die Marktlage für 
industrielle Produkte während der Entwicklung der deutschen Industrie 
von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis gegen Ende der 70er Jahre. 
Der Markt und die Technik waren gegeben, notwendig war noch ein 
tatkräftiges Unternehmertum, das die vielen Chancen erkannte und nutzte. 
Daß jenes Unternehmertum da war, beweisen manche unserer ersten 
industriellen Werke, die teils in jener Zeit gegründet wurden, teils sich 
durchzusetzen verstanden. Aus fast handwerksmäßigen Anfängen haben 
sie sich mit dem wachsenden Markt zu machtvollen Unternehmungen 
entwickelt. 
Durch die Niederlegung der inneren Zollschranken war zwar ein 
nationaler Markt geschaffen; sollte er aber einer wachsenden Industrie 
als Basis dienen, dann mußten die Transportschwierigkeiten möglichst 
reduziert werden. England hatte den Vorzug der Insellage und einer 
vielgegliederten Küste, ergänzt durch Flüsse und Kanäle, so daß zu Schiff 
ein weit reichender billiger Verkehr zur Verfügung stand. Auch ohne 
Eisenbahnen war der Industrie eine verhältnismäßig leichte Eroberung 
des Marktes gegeben. Deutschlands Industrie bedurfte dagegen in erster 
Linie einer Verbilligung des Landverkehrs. Die Schaffung des Eisenbahn 
netzes war also eine wichtige Voraussetzung der Industrieentwicklung. 
Andererseits hat auch der Bau der Bahnen der neuen Industrie eine starke 
Nachfrage gesichert. Nach der Eröffnung der ersten deutschen 6 km 
langen Eisenbahn im Jahre 1835 hatte sich die Bahnlänge bis 1850 auf 
über 6000 km ausgedehnt. Aber erst seit Mitte der 50er Jahre wurde der 
Zusammenhang zwischen den einzelnen Gruppen hergestellt und so ein 
wirkliches Eisenbahnnetz gesichert, das bis 1875 bereits auf 27931 km 
angewachsen war. 1912 belief sich die Bahnlänge auf über 60000 km. 
Auf allen Gebieten setzte sich jetzt die neue Technik durch, stieg 
die Produktivität der Arbeit. In der Eisenindustrie überholte das Koks 
roheisen rasch das Holzkohlen eisen, es betrug in Preußen 1861 das Holz 
kohleneisen 8,33% und 1870 nur noch 2,26% der gesamten Roheisen 
erzeugung 1 ), und die Eisenerzeugung hatte sich von 1840—1870 auf nicht 
weniger als das iofache erhöht * 2 ). In der Textilindustrie war schon in 
den 60er Jahren der Sieg des geschlossenen Maschinenbetriebes über den 
Handbetrieb entschieden. Die Maschinenindustrie blühte mächtig auf. 
1861 beschäftigte sie im Zollverein erst etwas über 51000 Personen, 1882 
*) Beck a. a. O. Bd. V S. 261. 
2 ) Pohle, Die Entwicklung S. 13.
	        

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International Trade. Macmillan, 1927.
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