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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

a ES 
verkehrs und auch für Antwerpen keine Möglichkeit bestand, die 
neue Freiheit sogleich mit ganzer Kraft auszunutzen!). Überdies 
hatten die Antwerpener Kaufleute im Laufe der Zeit allen Unter- 
nehmungsgeist eingebüßt ; es bedurfte daselbst erst der Schaffung eines 
großen Handelsmarktes; auch fehlte es an Kapital?). An der 
Tatsache war jedoch nicht zu rütteln, daß von jetzt ab Amsterdam 
und Rotterdam mit der Konkurrenz der Scheldestadt zu rechnen 
hatten und daß voraussichtlich sich diese in absehbarer Zeit wirk- 
sam geltend machen mußte. Einen Schadensersatz für die Öffnung 
der Schelde, wie Holland ihn von Frankreich erwartet hatte, erhielt 
es natürlich nicht®). 
Mit der Befreiung der Schelde und der Besetzung des Landes 
durch die Franzosen 1795 bis zum Sturze Napoleons begann der 
ununterbrochene Leidensweg; der reich an. Ver- 
suchen und Projekten, an Ansätzen zur Einleitung einer neuen 
Wirtschaftspolitik, arm aber an Ergebnissen war; selbst wo solche 
zu verzeichnen waren, handelte es sich meist um Mißgeburten. 
Die mehrfach wechselnden Regierungen der Batavischen Republik 
erkannten wohl den elenden Zustand, in dem sie sich befand; sie 
machten Pläne für eine Vereinfachung der Verwaltung, des Steuer- 
wesens, der Finanzen. Dem Handel und Gewerbe konnten sie wenig 
nützen, da diese in voller Abhängigkeit von den politischen Zustän- 
den waren. Die Hoffnung der Batavischen Republik, daß man ihr 
in diesen Wirren die Neutralität bewilligen würde, eine Hoffnung, 
wie sie früher und später Handelsrepubliken in solchen Lagen 
stets zu hegen pflegten, versagte völlig‘). Für Bonaparte 
waren die Niederlande ein wertvolles Werkzeug in seinem Kampfe 
gegen England. Selbst an einen Handels- und Schiffahrtsvertrag 
zwischen Frankreich und der Batavischen Republik hat man 1799 
1) Mit 2424 eingelaufenen Schiffen erreichte Antwerpen 1805 den Höhepunkt 
seines Seeverkehrs; dann sank er schnell und unaufhaltsam; Ostende ging es ähnlich 
(Waentig, S. 137); in den Jahren 1795—1799 hatte dieser Seeverkehr sich 
nur auf 2, 4, 2, 8 Schiffe belaufen (Deiss, S. 23). 
„2 Vgl. Nemnich, Über die Frage usw.,.S. ı9 ff., 27 ff... Ebendort 
S. 35 wird berichtet, daß die Holländer Bonaparte 3o Mill. fl. angeboten 
hätten, wenn er die freie Schiffahrt der Schelde noch nicht zulasse. 
3) Vgl. Colenbrander, Gedenkstukken, IV, 373. 
‘ Colenbrander, Napoleon en Nederland, S. 116f.; Ders., Ge- 
denkstukken, IV, 415. 
vd
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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