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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Patrizzis Lehre vom „Minimum“, 
237 
Schärfer treten die eigentümlichen Vorzüge und die Grenzen 
dieser Lehre hervor, wenn wir sie wiederum an den Prüfstein 
der Mathematik und ihrer Prinzipien halten. Ueber die Grund- 
anschauung der italienischen Naturphilosophie wächst Patrizzi 
als Einziger hinaus, indem er das logische Wertverhältnis zwischen 
der Mathematik und Physik, das hier allgemein angenommen 
war, umkehrt. Wie der Raum der Materie vorangeht, so ist die 
Wissenschaft des Raumes ursprünglicher und gewisser als die 
der Naturkörper. Der Begriff der Ausdehnung, den wir der 
Geometrie zu Grunde legen, ist nicht durch Abstraktion von den 
materiellen Einzelobjekten entlehnt und aus ihnen gleichsam 
zusammengelesen: sondern er bildet umgekehrt die Bedingung, 
unter der wir die besonderen, endlichen Objekte erst zu setzen 
und zu betrachten vermögen. Die Einzelgebilde entstehen uns, 
indem unser Geist in dem einheitlichen und stetigen Ganzen des 
Raumes bestimmte Grenzen setzt und feste Einteilungen vor- 
nimmt.) Zwei Faktoren: ein absolutes Sein und eine subjektive 
Leistung des Denkens und der „Imagination“ sind es somit, die 
zur Entstehung der mathematischen Begriffe zusammenwirken. 
Wenn der Begriff des „Continuums“ vorzugsweise auf das erste 
Moment zurückgeht, so ist es das zweite, das erst die Begriffe der 
Zahl und der Mehrheit und damit die Möglichkeit des Maasses 
erschafft.8) Jedes Messen und damit jede mathematische Fixie- 
rung eines Inhalts setzt eine feste Einheit voraus, deren Er- 
mittlung und Ableitung die erste Aufgabe der Betrachtung bilden 
muss. Ueber den Charakter und die Besonderheit dieser Grund- 
einheit entscheidet jedesmal die Eigenart des bestimmten Problem- 
gebiets: die Erkenntnislehre vermag nur die allgemeine Forderung 
zu vertreten, dass überall, wo von einem wahrhaften Begreifen 
die Rede sein soll, der Gedanke auf solche letzte Elemente 
zurückgehen und in ihnen seinen Halt finden muss. Die Lehre 
von der unendlichen Teilbarkeit der Ausdehnung ruht somit 
auf blossem, trügerischen Schein: logisch ist auch hier der Ab- 
schluss in einem absoluten räumlichen Minimum zu verlangen. 
In der Begründung und Ausführung dieser Lehre tritt wie in der 
gleichzeitigen Schrift Giordano Brunos „de triplici minimo et 
mensura“ der Einfluss des Nikolaus Cusanus unverkennbar hervor. 
Wie es ein „Grösstes“ des Raumes, nämlich ‚seine unendliche
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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