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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Erfahrung und die „Vernunfigründe“ 251 
sich zurückwenden muss. Nicht in dem verblassten und ent- 
stellten Abzug, den die Bücher und die Autoren uns bieten, son- 
dern in ihrer originalen Kraft und Lebendigkeit soll die Natur 
erfasst und begriffen werden.!) Aber je weiter wir uns in diese 
ursprüngliche Wirklichkeit versenken, umsomehr schwindet aus 
ihr jeder Schein der Willkür und Zufälligkeit: um so tiefer blicken 
wir in ein Gewebe notwendiger Zusammenhänge und Gründe 
hinein. Die Erfahrung selbst ist nichts anderes als die äussere 
Erscheinungsform der Vernunftbeziehungen und Vernunftgesetze, 
‚Sie lehrt uns, als Dolmetsch zwischen der schaffenden Natur 
und dem menschlichen Geschlecht, die Art, in der die Natur sich 
unter uns Sterblichen tätig erweist; sie zeigt uns zugleich, dass 
Jiese Wirksamkeit, von der Notwendigkeit gebunden, nicht anders 
arfolgen kann, als die Vernunft, ihr Steuer, sie vorschreibt“.!7) 
Und so wird denn alle Wissenschaft als ein Wechselverhältnis 
zwischen diesen beiden Grundmomenten, der Beobachtung und 
der Vernunft, beschrieben. Das Experiment muss den Anfang 
machen; aber es steht zunächst nur als ein Problem da, das uns 
auffordert, die notwendigen Gründe der Erscheinung zur Ent- 
deckung zu bringen. Das Verhältnis, das in der Natur zwischen 
Ursache und Wirkung besteht, muss der Gedanke umkehren: 
wenn jene vom Einfachen zum Zusammengesetzten, von den Be- 
dingungen zum Effekt fortschreitet, so muss dieser mit der kom- 
plexen Erscheinung beginnen, um sie analytisch auf ihre Grund- 
aJemente zurückzuführen.!®) In diesen Bestimmungen hat Leonardo 
vorgreifend die „resolutive Methode“ Galileis und der neueren 
Naturwissenschaft beschrieben. Und auch dies wird klar, dass 
die Aufgabe, die damit gestellt ist, unabschliessbar ist: die Zahl 
der „ragioni“, die niemals in die Erfahrung getreten sind, ist un- 
endlich und kann somit auch auf keiner künftigen Einzelstufe 
des Wissens als völlig erschöpft gelten.) 
Es ist nach diesem Gesamtzusammenhange kein Widerspruch, 
wenn auf der einen Seite betont wird, dass alles Wissen mit der 
Empfindung beginnt, andererseits indes der Vernunft eine eigene 
Funktion über und ausserhalb der Wahrnehmung zuerkannt wird. 
Deutlich strebt die Betrachtung nach einem Mittelbegriff zwischen 
diesen beiden Grundfaktoren. Wir dürfen uns nicht in der Be- 
trachtung des Einzelnen verlieren, sondern müssen das allgemeine
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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