Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

256 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Kepler. 
ihre Bewegungen regelt und einstimmig macht. Zwischen den 
veränderlichen Geschwindigkeiten eines einzelnen Weltkörpers 
sowohl, wie zwischen den mittleren Werten der Geschwindigkeit 
der verschiedenen Planeten muss eine Beziehung herrschen, die 
derjenigen zwischen den Schwingungszahlen harmonischer Töne 
analog ist. In der ‚spekulativen Verfolgung dieser Analogien, in 
dem Versuch, sie in eine feste zahlenmässige Formel zu fassen, 
ist Kepler zur Entdeckung seines dritten Gesetzes gelangt, das 
die Umlaufszeit eines Planeten als Funktion seines Abstandes von 
der Sonne bestimmt. 2) 
Aber selbst abgesehen von diesem fundamentalen empirischen 
Ergebnis, lässt sich ein rein logischer Kern aus dem Begriff der 
Harmonie herausschälen. Die Betrachtung nimmt zunächst eine 
neue Richtung, indem sie sich von den Beziehungen, die unter 
den Objekten herrschen, zu‘ ihrem Ursprung zurückwendet: in- 
dem sie somit die Harmonie nicht als ein Attribut der Dinge, 
sondern des Geistes zu verstehen und zu entwickeln sucht. Die 
harmonischen Verhältnisse der Objekte bilden das Correlat, dessen 
der Geist zu seiner eigenen Ergänzung und Vervollkommnung 
notwendig bedarf: die zahlenmässigen Beziehungen am Himmel 
sind die Erquickung und Nahrung der Seele, ohne die sie ver- 
kümmern müsste. Die Welt ist nach dem Muster der geomeltri- 
schen Proportion geschaffen, damit das Ich in ihr beständig neue 
Aufgaben und. neues Material seiner rastlosen Selbstbetätigung 
finde.?) In diesem Bilde, das dem Mysterium Cosmographicum, 
Keplers Erstlingsschrift angehört, ist, bei aller idealistischen Kraft 
des Gedankens, die Harmonie dennoch noch als ein Aeusseres be- 
schrieben, das der Geist ergreift, um es zu bewältigen und der 
eigenen Natur anzupassen. Zwischen dem menschlichen Intellekt 
und den menschlichen Sinnen einerseits und der Gliederung der 
Himmelskörper und ihren Bewegungen besteht, wie der Kommen- 
lar über die Marsbewegungen näher ausführt, eine innere Ver- 
knüpfung und „Angemessenheit“: beide sind auf einander angelegt 
und durch einander messbar.®) In diesem Parallelismus sind 
die beiden Glieder: die Ordnung und Verknüpfung der Ideen 
und die der Dinge, wenngleich aufeinander bezogen, so doch nicht 
minder ihrer Wesenheit nach von einander getrennt. Es ist daher 
2in weiterer Fortschritt der Charakteristik, den das Werk über die
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.