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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

232 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Kepler, 
pationen von ihr fernzuhalten sucht, verstrickt er sich in Wahr- 
heit nur um so fester in willkürliche Fiktionen und mystische 
Annahmen. 4} — 
Um Keplers Theorie der „Hypothese“ im Einzelnen zu ver- 
stehen und zu würdigen, muss man sich den Stand der astrono- 
mischen Methodenlehre, den er vorfand, vergegenwärtigen. Von 
Platon stammt die Forderung an die Astronomen, diejenigen 
streng geordneten und gleichförmigen Bewegungen festzustellen, 
unter deren Voraussetzung die Erscheinungen am‘ Himmel wieder- 
zegeben und „gerettet“ werden könnten (3ıaowley td Kepi tde UV 
3816 TÜV ThavwiLEvOV Camipeva).42) Die antike Himmelskunde suchte 
liese Aufgahe dadurch zu lösen, dass sie die komplizierten Bahnen 
ler Gestirne als Resultanten einfacher Kreisbewegungen darstellte, 
wobei sie zunächst die Planeten noch an materielle Sphären 
Defestigt dachte, die durch ihren Umschwung den Körper, der an 
ihnen haftete, mit sich herumführen sollten. Diese letztere An- 
nahme vermochte indes schon im Altertum der Mannigfaltigkeit 
ler Erscheinungen nicht mehr gerecht zu werden. Die Anzahl der 
‚esten Sphären, die sich ineinanderschoben, häufte sich mehr und 
mehr — sie wird von Eudoxos und Kalippos auf 25, von Aristo- 
'eles bereits auf 49 angegeben, — ohne dass damit doch eine exakte 
Beschreibung der Phänomene geleistet wurde. Bereits die alexan- 
Irinischen Astronomen verzichteten daher auf jede nähere physi- 
zalische Erklärung der Himmelserscheinungen und begnügten 
sich mit der geometrischen Ausbildung der Epicykelntheorie, wo- 
nach die Planeten eine Kreisbewegung um ein Centrum ausführen, 
das selbst wiederum auf einem grösseren „deferierenden“ Kreise 
um die Erde herumgeführt wird. Nach der „Wahrheit“ dieser 
Theorie, nach der Möglichkeit, die einzelnen Componenten, in 
die sie die Bewegungen der Gestirne zerlegt, in empirischer Wirk- 
samkeit und Wirklichkeit nachzuweisen, ward hierbei nicht ge- 
(ragt: genug, dass damit ein bequemer methodischer Kunstgriff und 
ein Hilfsmittel der Rechnung gefunden war, vermöge dessen sich 
der Ort eines Planeten zu einer bestimmten Zeit mit genügender An- 
näherung bestimmen liess. Zu Beginn der neueren Zeit war sodann 
von Peurbach und Regiomontan eine Ausgleichung zwischen 
der geometrischen und physikalischen Betrachtungsweise versucht 
worden, die jedoch, wenngleich sie eine einheitliche anschauliche
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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