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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

276 
Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Kepler. 
mit denen man bisher das Problem der magnetischen Anziehung 
zu bezeichnen und zu lösen versucht hat: je allgemeiner diese 
Erklärung scheint, um so vager und um so unfruchtbarer erweist 
sie sich für die Ableitung der besonderen Phaenomene.®) An 
ihre Stelle tritt bei Gilbert zuerst die empirische Theorie der 
magnetischen und „elektrischen“ Kraft und die Erkenntnis des 
Erdmagnetismus. Und die Untersuchung dieses Problems gewinnt 
auch ihm sogleich kosmische Bedeutung, sofern durch sie ein 
neuer, allgemeiner Begriff der Attraktion begründet wird. War 
bisher die Schwere durch die Tendenz nach dem festen, absolut 
ruhenden Erdzentrum erklärt worden, so weist Gilbert nach, dass. 
keinem Punkte im Universum irgend ein physischer Vorrang und 
eine physische Sonderstellung gebühre. Die Relativität der räum- 
lichen Ordnung, die durch das Copernikanische Weltsystem zur 
Gewissheit und Deutlichkeit erhoben worden war, schliesst es 
aus, dass irgend einer blossen Lagebestimmung, die nichts vor 
allen übrigen möglichen Setzungen voraus hat, bestimmte Kräfte 
und Tätigkeiten zugeschrieben werden könnten, „Nicht der Ort 
ist es, der in der Natur der Dinge wirkt und schafft, der über 
Jie Ruhe oder Bewegung der Körper entscheidet. Denn er ist an 
sich weder ein Sein, noch eine wirkende Ursache; vielmehr be- 
stimmen die Körper sich erst vermöge der Kräfte, die ihnen ein- 
wohnen, ihre gegenseitige Stellung und Lage. Der Ort ist ein 
Nichts, er existiert nicht und übt keine Kraft aus; sondern alle 
Naturgewalt ist in den Körpern selbst enthalten und begründet“.®) 
So ist auch die Wirkung der Schwere nicht an einen einzelnen 
Punkt des Raumes gebunden, sondern geht von allen stofflichen 
Massen gleichmässig aus: ohne sie, die nicht nur die irdische 
Materie, sondern auch die Sonne und alle übrigen Himmelskörper 
bindet und zusammenhält, müsste der Bau und die Ordnung des 
Universums sich auflösen.“) Mit dieser Einordnung in das Gebiet 
der allgemeinen Naturursachen ist der Gravitation zugleich eine 
leste Grössenbestimmtheit und ein gegebener Umkreis ihrer Wirk- 
samkeit vorgeschrieben: nicht vermöge ihrer „inneren“ Natur 
streben die schweren Körper dem Centrum zu, sondern kraft 
einer äusseren Einwirkung, die sich mit der Entfernung ab- 
schwächt, um bei genügend grossem Abstand völlig zu nichte zu 
werden. Im Einzelnen denkt sich Gilbert diese Wirkung, analog
	        

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Verkehr, Handel Und Geldwesen. Wert Und Preis. Kapital Und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung. Duncker & Humblot, 1904.
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