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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Entdeckung des Massenbegrifs. 281 
Ursachen selbst werden, wie wir sahen, aus geistigen. Prinzipien 
zu „Kräften“, somit zu Organen und Gliedern der „körperlichen 
Natur“. An die Stelle der Trennung von Materie und Kraft tritt 
jetzt ihre notwendige. Entsprechung und Zusammengehörigkeit; 
beide stellen nur die verschiedenen Seiten der einheitlichen 
mathematischen Kausalität dar.%) Der Begriff des Stoffes dient, 
»benso wie der der Kraft, dazu, die Anwendung der Geo- 
metrie zu ermöglichen: ubi materia, :ibi etiam geometria.®®) 
Wir verstehen hier, von..einem neuen Zusammenhange ‚aus, ‚die 
veränderte Beurteilung und Wertschätzung, die die Körperwelt, 
die somit die „Natur“ im Keplerschen Sinne erfährt. . Gegen Pa- 
trizzi erhebt Kepler den Vorwurf, dass er, wie alle, die nach den 
abstrakten Formen und Wesenheiten haschen, die Materie, „nächst 
Gott das einzige und höchste Objekt“, allzu selbstgewiss verachte, 
and sich daher notwendig in Sophismen verstricke.®) Das Ver- 
hältnis von Gott und Natur hat sich gewandelt; Gott ‚tritt nicht 
mehr von aussen in die Natur, als einen fremden und unwürdigen 
Stoff, ein, sondern die Natur selbst ist es, die kraft ihres eigenen 
Wesens, zum Göttlichen. weil zur geometrischen Gesetzlichkeit. 
hinstrebt.%) , 
Die individuelle Entwicklung Keplers aber hat an diesem 
Punkte allgemein-systematische und vorbildliche Bedeutung. Bis 
weit in die neuere Zeit dauert der Kampf, der sich in ihm dar- 
stellt, fort, und lebt in immer neuen Formen auf. Der Dua- 
lismus von Kraft und Stoff, der noch heute in logischen 
Versuchen zur Grundlegung der Naturwissenschaft ungeschwächt 
fortbesteht: er hat, wie man erkennen muss, seine letzte Wurzel 
in dem alten ontologischen Gegensatz der Form und Materie. 
Die Erkenntnis dieses geschichtlichen Zusammenhangs enthält 
zugleich die sachliche Aufforderung in sich, den Widerstreit zu 
überwinden, indem beide Momente auf einen einheitlichen Begrifl 
Jer „Energie“ bezogen und aus ihm abgeleitet werden. 
c) Der Begriff des Gesetzes. 
in der Methodik der mathematischen Wissenschaften steht 
Jie Geometrie für Kepler an erster Stelle. Sie ist das Muster,
	        

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Agricultural Relief. Gov. Pr. Off., 1928.
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