Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

288 Die Entstehung der exakten Wissenschaft, — Kepler. 
leitbar macht. ®) Die moderne Physik hat die Unlösbarkeit dieser 
Forderung erkannt; sie hat den Ausgangspunkt und die Frage- 
stellung Keplers verworfen. Das Gebiet, das sie für ihre Forschung 
absteckt, ist nicht das Dasein, sondern das Werden; nicht für 
den Gesamtbestand des Alls, sondern lediglich für jede Ver- 
änderung, die sich in ihm nach immanenter Gesetzlichkeit voll- 
zieht, fordert sie die Erklärung und Einsicht aus Gründen. Aber 
zs bedurfte eines langen geschichtlichen Weges, ehe beide Fragen, 
die noch bei Descartes und Leibniz einander mannigfach 
lurchkreuzen, zu scharfer und bestimmter Abhebung und Son- 
derung gelangien. Und man kann sich den logischen Fortschritt, 
Jen Keplers Denken stetig vollzogen hat, am deutlichsten ver- 
gegenwärtigen, wenn man sieht, wie er auch an diesem Prozess, 
der seinen Anfängen direkt entgegengerichtet scheint, positiven 
Anteil genommen hat. Dass er allgemein das Verhältnis zwischen 
Ursache und Wirkung wissenschaftlich durch eine funktionale 
Abhängigkeit veränderlicher Grössen dargestellt sehen will, haben 
wir bereits verfolgt; aber darüber hinaus ist er auch explicit 
zu einer Einschränkung und Berichtigung des früheren Stand- 
punkts vorgedrungen, Eine ganze Reihe von Problemen, die das 
Mysterium Cosmographicum gestellt hatte, werden von den Er- 
jäuterungen zu dem Werk, die von ihm durch einen Zeitraum 
von 25 Jahren getrennt sind, mit klarem Bewusstsein beseitigt. 
„Ich bin nicht der Erste — heisst es hier — den die unnütze 
Frage gequält hat, warum der Tierkreis an eine bestimmte 
Stelle des Raumes versetzt worden ist, da ihm doch unendlich 
viele andere Lagen hätten angewiesen werden können. Ein ähn- 
iches Problem findet sich bei Aristoteles: warum bewegen sich 
die Planeten in einem bestimmten Sinne, statt im entgegenge- 
setzten? , . worauf er selbst die Antwort gibt, dass die Natur 
ınter den möglichen Fällen stets das Beste auswähle, 
dass es aber den Himmelskörpern besser und vorzüglicher sei, 
sich nach vorwärts, als rückläufig zu bewegen. Eine törichte 
Auskunft; — denn bevor die Bewegung, bevor die Körper exi- 
stierten, gab es keinen Unterschied des Sinns und der Richtung, 
gab es kein Vor- und Rückwärts.“ Auch die Berufung auf Ana- 
logien des Alls mit einem Lebewesen, dem sein Bau aus Gründen 
der organischen Erhaltung vorgeschrieben sei, führt hier nicht
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.