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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Erkenntnisbegrif und Erkenntnistheorie, 
AL 
hältnisses von Sein und Bewusstsein aufs neue formuliert und 
damit der Erkenntnis erst ihren Rang und ihre spezifische Stel- 
‘ung anweist. In dieser Abgrenzung der Aufgabe besteht, mehr 
noch als in den besonderen Ergebnissen, die Originalität jedes 
produktiven Zeitalters. Wiederum aber erweitert sich mit dieser 
Erwägung das Material, auf das unsere Betrachtung und Unter- 
suchung sich zu richten hat. Es sind keineswegs allein die ab- 
geschlossenen philosophischen Systeme, es sind die mannigfachen 
Versuche und Ansätze der Forschung, wie der gesamten geistigen 
Kultur, in denen diese allmähliche Umgestaltung des Ichbe- 
griffs, wie des Objektbegriffs sich vollzieht. Alle Tendenzen, 
die darauf gerichtet sind, eine: neue Methodik der Erfahrungs- 
wissenschaften zu schaffen, oder aber in einem vertieften Begrift 
des Selbstbewusstseins einen neuen Grund der Geisteswissen- 
schaften zu legen, gehören nunmehr mittelbar zu unserem Pro- 
blem. So dürfen wir grosse geistige Bewegungen — wie etwa den 
italienischen Humanismus oder die französische Skepsis des 
16. Jahrhunderts — auch dann in unsere Forschung einbeziehen, 
wenn ihr direkter Ertrag für die systematische Philosophie gering 
ist. Es muss der Versuch gewagt werden, aus der intellektuellen 
Gesamtbewegung eines Zeitalters sein herrschendes und treiben- 
des Erkenntnisideal zu rekonstruieren. Zu dieser Fassung der 
Aufgabe nötigt noch ein anderes Moment. Es besagt wenig, wenn 
wir hören, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt auf eine „em- 
piristische“ Periode der Philosophie eine „rationalistische“ gefolgt 
sei und dass beide etwa ihren Ausgleich in einer dritten „kri- 
tischen“ Richtung gefunden hätten. Als „Empiristen“ treten uns 
sogleich in den Anfängen der neueren Philosophie Bacon, wie 
Leonardo da Vinci, Galilei wie Paracelsus und Campanella ent- 
gegen. Und doch ist der Begriff der „Erfahrung“, für den alle 
diese Denker eintreten, nur eine Scheineinheit, hinter der sich 
die schwersten prinzipiellen Gegensätze, die die Entwicklung des 
Erkenntnisproblems kennt, verbergen. Was einem Jeden von 
ihnen die „Erfahrung“ in Wahrheit bedeutet, das kann nur die 
sachliche Analyse ihrer wissenschaftlichen und philosophischen 
Gesamtleistung herausstellen: nicht lediglich in seiner Aus- 
sprache, sondern in seiner produktiven Betätigung durch die ver- 
schiedenen Problemgebiete hindurch enthüllt sich uns der Sinn
	        

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Untersuchungen Über Das Versicherungswesen in Deutschland. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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