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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

314 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Galilei. 
Lösung des Wurfproblems, die Zerlegung der Geschwindigkeit in 
lie beiden Komponenten von horizontaler und vertikaler Richtung 
and ihre Zusammenfassung zur Wurfparabel bietet hierfür das 
klare methodische Beispiel. Hier wird zunächst von der Forde- 
rung ausgegangen, für die beiden Momente, die in Betracht 
kommen, für die gleichförmige Bewegung auf der Horizontalen 
und den gleichförmig beschleunigten Fall in der Senkrechten, ein 
gemeinsames Maass zu definieren: dieses gemeinsame Maass 
verbürgt und stellt unmittelbar die gemeinsame „Natur“ dar, 
die für die Vereinigung der Inhalte zu fordern ist.13) Die Schwere 
als „innerlicher Hang“, als „propensione intriseca“ gedacht, lässt 
sich mit der „gewaltsamen“ Wurfbewegung nicht vereinbaren; 
erst wenn sie als Beschleunigung bestimmt und somit als reine 
Grösse objektiviert wird, kann sie als Faktor in das Gesamt- 
produkt eingehen. !%) 
Die Zusammensetzung der Kräfte bietet jetzt kein schwie- 
rigeres Problem mehr, als die der Zahlen — der Gedanke der 
reinen „Arithmetik der Kräfte“, in dem Kepler sich von der 
Naturphilosophie schied, ist vollendet. Die Aufwärtsbewegung 
eines Steines erscheint nunmehr nicht minder einfach, als seine 
Fallbewegung, sofern beide unter einer gemeinsamen mathema- 
tischen Regel begriffen werden können: die Einheit des Prin- 
zips, nicht die Einfachheit des Subjekts, bildet das entschei- 
dende Kriterium. Die ältere Ansicht muss im Grunde fordern, 
dass die Erkenntnis der einzelnen Substanzen erledigt und abge- 
schlossen sei, ehe wir daran gehen können, die Beziehungen zwi- 
schen ihnen festzustellen. Immer von neuem kehrt daher gegen 
Galileis Bewegungsgesetze der Einwand wieder, dass die Sub- 
jekte, von denen sie handeln, nicht Gegenstände der Natur, son- 
dern rein fiktive Gebilde seien; immer wieder erhebt sich die 
Forderung, die Körper, wenn wir ihr Verhalten erforschen wollen, 
in all ihren Beschaffenheiten und Eigenschaften (con tutte le sue 
passioni) zu Grunde zu legen.!%) An dem Kampfe Keplers gegen 
Robert Fludd konnten wir uns vergegenwärtigen, wie sehr dieses 
scheinbar so gesunde, empiristische Erkenntnisideal der Mystik 
nahesteht. (S. ob. S. 267 £) Wieder ist es das Problem der 
Wurfbewegung, dessen Behandlung durch Galilei hier die scharfe 
orinzipielle Grenze zieht. Ueber alle Zufälligkeiten des konkret
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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