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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Relativität der Erkenntnis. 
32315 
vorliegenden Falles, über die unendlichen Verschiedenheiten der 
Schwere, der Geschwindigkeit und der Gestalt der einzelnen Kör- 
per lässt sich keine sichere Theorie geben (non si puö dar 
ferma scienza). Von alledem muss, um den Gegenstand wissen- 
schaftlich zu behandeln, abgesehen werden. Das Ergebnis muss 
zunächst für den Fall, dass keine äusseren Hindernisse obwalten, 
rein abstrakt abgeleitet und alsdann praktisch mit denjenigen Ein- 
schränkungen, die die Erfahrung uns anzeigt, angewandt 
werden. !41) Die „kompositive Methode“, die zum Einzelnen hin- 
leitet, ist ohne feste Leitung und Richtschnur, wenn ihr nicht die 
zerlegende Analysis, die auf die allgemeinen Beziehungen zurück- 
führt, vorangegangen ist. Wie sehr die Geltung solcher Bezie- 
hungen von der Beschaffenheit der empirischen Subjekte unab- 
hängig ist, das ist gelegentlich der Diskussion des Beharrungs- 
gesetzes bei Galilei zur prägnanten Aussprache gelangt. Simplicio 
will den Satz, dass die Geschwindigkeit eines sich selbst über- 
lassenen Körpers sich auf der Horizontalen erhält, unter der Vor- 
aussetzung zugestehen, dass der Körper selbst, von dem die Rede 
ist, von dauerhaftem und unzerstörbarem Stoffe ist. Damit hat 
er indes, wie ihm eingeworfen wird, den wahren Charakter der 
Frage verkannt; denn die Vernichtung des Körpers würde ledig- 
lich zu den zufälligen und äusserlichen Hemmnissen gehören, von 
denen für die theoretische Entscheidung der Frage abzusehen ist. 14?) 
Hier ist der Ausdruck der Reinheit und Unabhängigkeit der Re- 
lation noch gesteigert: bei der Formulierung des Gesetzes dürfen 
wir nicht nur von der Beschaffenheit, sondern von dem Dasein 
der Einzeldinge abstrahieren. In dieser Hyperbel ist der Vorrang 
des Funktionsbegriffes vor dem Dingbegriff zu voller 
Klarheit gelangt. — 
Unmittelbar deutlich offenbart sich die neue Ansicht weiter- 
hin in der veränderten Auffassung des physikalischen Raum- 
begriffs. Der moderne Begriff des Raumes ist erst durch den 
Gedanken der Relativität erschaffen und ermöglicht worden; selbst 
bei denen, die später einen absoluten Raum behaupten, wird diese 
Annahme nicht als Widerspruch, sondern als Ergänzung und Korre- 
lat zum Grundsatz der Relativität der Bewegung gedacht. Für die 
naive Ansicht sind zunächst die einzelnen Dinge und mit ihnen ihre 
wahre räumliche Ordnung. als eine Eigenschaft. die ihnen an-
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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