Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Erfahrung und Denken. 
319 
Keplers Werk über die Marsbewegung und nach Galileis Entdeckung 
der Jupitertrabanten — veröffentlicht Cremonino, der angese- 
henste italienische Aristoteliker der Zeit, einen Kommentar zur 
Schrift „de coelo“, in dem die Lehre des Copernicus als eine „mo- 
derne astronomische Kuriosität“ erwähnt und abgetan wird: sie ge- 
höre einem „anderen Wissensgebiet“ an, um das der „Philosoph“ 
sich nicht zu kümmern habe.!#®) Man wende nicht ein, dass die 
Aristotelische Ansicht vom Himmelsgebäude sich nur auf die 
Erfahrungen seiner Zeit stütze und somit durch spätere Beob- 
achtungen berichtigt werden könne: habe doch Aristoteles seine 
Lehre nicht mit Rücksicht auf das Bekannte und Unbekannte, 
sondern mit Rücksicht auf die allgemeine Natur der Dinge aus- 
gebildet. 10) Diese „allgemeine Natur“ ist durch die teleologische 
Betrachtung ein für alle Mal erkannt und festgesetzt: die Voll- 
kommenheit des Himmels bestimmt mit einer inneren Notwendig- 
keit, an die keine andersartige Erfahrung heranreicht, die Arl 
und Gestalt seiner Bewegungen. !®!) Wenn in der individuellen 
Substanz die eigentliche Grundlage im Voraus bekannt ist, so 
genügt es, aus ihr die Einzelbestimmungen und Accidenzen rein 
deduktiv zu entwickeln; wenn in dem immanenten Zweck eines 
Dinges seine Wesenheit olfen zu Tage liegt, so begreift es sich, 
dass alle entgegengesetzten Anzeichen, die Experiment und Beob- 
achtung uns bieten, danach berichtigt und umgedeutet werden 
müssen. Das Verhältnis zwischen Vernunft und Erfahrung, 
zwischen Apriori und Aposteriori ist hier — wie Galilei nicht 
müde wird, zu zeigen -— nicht zu klarer prinzipieller Entscheidung 
gelangt. Statt sich gegenseitig in ihrer Notwendigkeit und ihrer 
besonderen Eigenart anzuerkennen, gehen beide Momente nur 
eine äussere und zufällige Mischung ein. Der Blick richtet 
sich anfangs von der sinnlichen Welt hinweg auf ein rein 
„ideales“ Universum, um in ihm das architektonische Vorbild der 
Sinnenerfahrung zu entdecken. Der Begriff der Bewegung wird 
als wesentlicher Inhalt des Naturbegriffs herausgehoben; die 
Arten der Bewegung werden bestimmt und unterschieden. Aber 
in diese Unterscheidung bereits, die nach der Absicht des Ganzen 
aus rein logischen Gesichtspunkten erfolgen sollte, mischt sich ein 
empirisches Moment. Indem die Sonderung der Bewegung der 
Sonderung der Elemente folgt, indem dem Feuer eine absolute
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.