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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

320 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Galilei. 
Aufwärtsbewegung, der Erde eine absolute Abwärtsbewegung zu- 
gesprochen wird, sind damit die Begriffe des „Oben“ und 
‚Unten“, die nur in der fertigen materiellen Welt Sinn und 
Bedeutung haben, in die allgemeine Prinzipienlehre aufgenommen. 
„Die Karten werden uns unter der Hand vertauscht, statt den 
erfahrungsmässigen Bau der Welt gemäss den Vorschriften des 
ideellen Grundrisses auszuführen, wird der Plan selbst unver- 
merkt dem vorhandenen Gebäude angepasst.“ 152) So erweist sich 
der Zweckbegriff innerhalb der theoretischen Naturbetrachtung 
durchgehends als Öotepov xpitepov: wie er auf der einen Seite 
Verhältnisse, die der konkreten Welt entlehnt sind, zu allgemeinen 
Axiomen erhöht, so macht er andrerseits an Stelle der reinen 
objektiven Gesetze die subjektive Vorstellung und das subjektive 
Gefallen des Individuums zum Maassstab. Wenn Galilei es als 
zine Verwegenheit bezeichnet, den Verstand und die Wirksamkeit 
der Natur nach den engen Schranken unseres Verstehens zu be- 
messen, so kann dies, verglichen mit den Irüheren Entwicklungen, 
zunächst als ein Widerspruch erscheinen: denn stammten nicht 
auch die mathematischen Prinzipien, die die wahre Be- 
stimmung und Begrenzung der Wirklichkeit abgeben, „aus uns 
selbst“ und dem Gesetze unseres Begreifens? Der Zusammenhang 
indes, in dem diese und ähnlich lautende Sätze sich finden, 
klärt sogleich über ihren Sinn auf: nicht das „a priori“ der 
nathematischen Idee, sondern das des Zwecks soll damit 
getroffen werden. 153) Das Postulat, in das absolute Innere der 
Dinge einzudringen, sie nach ihrem Sinn und ihrer Bedeutung 
für uns abzuschätzen, wird zurückgewiesen; denn wie erhaben und 
rein hier auch das Kriterium genommen zu sein scheint, es 
enthüllt sich zuletzt doch immer als durch die zufälligen Wünsche 
und die empirischen Bedürfnisse des Individuums bedingt. „Es 
ist eine Anmassung, zu verlangen, dass die blosse Sorge um 
uns der adaecquate Ausdruck und die Grenze für das Wirken 
Gottes sei. Wenn man mir entgegenhält, dass ein unermesslicher 
sternenleerer Raum zwischen den Planetenbahnen und der Sternen- 
sphäre nutzlos und müssig sei, dass ferner eine unermess- 
liche, all unsere Fassungskraft übersteigende Ausdehnuug, die die 
Fixsterne in sich fasst, überflüssig wäre, so erwidere ich, dass 
as vermessen ist, unsern schwachen Verstand (il nostro deholissimo.
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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