Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

328 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Die Mathematik. 
möchten konkrete Gegenstände niemals als gleich zu bezeichnen 
und anzuerkennen, wenn wir sie nicht auf diesen reinen Muster- 
begriff beziehen könnten. Den unmittelbaren Objekten der Wahr- 
nehmung gegenüber kann indes der Platonische Gedanke immer 
von neuem in Frage gestellt werden; immer wieder gewinnt es 
hier den Anschein, als hafteten die reinen Beziehungen unmittel- 
bar an den Dingen, als seien Relationen, wie Gleichheit und 
Grösse, in derselben Art wie Farbe und Ton als Eigenschaften 
ler konkreten Dinge mitgegeben. Erst die Entwicklung der 
Mathematik klärt endgültig über diesen Irrtum auf. Denn hier 
sehen wir beständig neue Klassen von Inhalten entstehen, für 
die die Anwendung der bisherigen Begriffe fraglich wird; — für 
lie in jedem Falle der ideelle Gesichtspunkt der Beurteilung erst 
zu entdecken ist. Die unendlichen Mannigfaltigkeiten bilden hier- 
für das deutlichste Beispiel. Wir dürfen — wie die moderne 
Weiterentwicklung des Galileischen Gedankens gelehrt hat — auch 
bei ihnen von „Gleichheit“ sprechen: aber wir vermögen dies nur 
auf Grund einer neuen Definition und „Hypothese“ der Gleich- 
aeit und auf Grund einer veränderten Fassung, die wir den Be- 
griffen des „Grösser“ und „Kleiner“ geben. Der ideelle Charakter 
der begrifflichen Beziehung zeigt sich hier besonders deutlich, da 
diese Beziehung und dieser Maassstab nicht unmittelbar bereit 
liegt, sondern von uns erst zu erschaffen ist. Die neuere Mathe- 
matik hat im Begriff der verschiedenen „Mächtigkeit“ einen 
solchen Gesichtspunkt der „Vergleichung“ für unendliche Mannig- 
‘altigkeiten gefunden und ausgezeichnet; sie kann daher, in einem 
von ihr selbst genau begrenzten und vorgezeichneten Sinne, auch 
in ihnen eine Art der „Grössenbestimmtheit“ festhalten. — 
Für Galilei bleibt allerdings, solange er bei der Betrachtung 
und Zerlegung des räumlichen Kontinuums verweilt, eine 
innere dialektische Schwierigkeit zurück. Er hält durchgehends 
an der Strenge und Wahrheit des Satzes von der unendlichen 
Teilbarkeit fest; er bekämpft den Versuch, diesen Satz durch 
logische Unterscheidungen der „potentiellen“ und „aktuellen“ 
Unendlichkeit abschwächen und in seiner unbedingten Anwend- 
barkeit beschränken zu wollen. Die endliche Strecke enthält 
ihre unendlich vielen Teile wirklich in sich: nur muss man 
[reilich diese Wirklichkeit als eine solche auffassen. die durch
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.