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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Das „Indivisiöle“ und die Erneuerung der Geometrie. 
331 
grund, den das wissenschaftliche Denken für den Aufbau der 
Grösse zu bieten vermag. — 
Die unmittelbare Rückwirkung, die Galileis mechanische 
Prinzipien und Grundgedanken auf die Auffassung des geome- 
trischen Raumes ausübten, stellt sich in Cavalieris „Geometrie 
der Indivisibilien“ dar. Aus einem Briefe Cavalieris geht hervor, 
dass das Problem, das im Titel des Werkes bezeichnet ist, von 
Galilei selbst gestellt und in Angriff genommen war, und weitere 
Spuren und Zeugnisse weisen auf Keplers „Stereometria doliorum“ 
als die gemeinsame Quelle und Anregung zurück.!?) So stellt 
sich die sachliche Kontinuität der Gebiete unmittelbar in den per- 
sönlichen Zusammenhängen dar. Das Verfahren Cavalieris be- 
steht, wie bekannt, darin, dass er sich zunächst jede ebene Figur 
durch parallele Linien oder „Regeln“ begrenzt denkt. Nehmen wir 
nun die eine dieser Regeln, die dem betreffenden Gebilde zum Ab- 
schluss dient, als beweglich an und denken wir sie, parallel zu 
sich selbst, derart verschoben, dass sie zuletzt mit der ihr gegen- 
überliegenden Grenzlinie der Figur zusammenfällt, so wird die 
Allheit der so entstandenen, parallelen Geraden die gegebene, 
»bene Figur vollständig ausfüllen und wiedergeben: alle Bezieh- 
ıngen und Sätze also, die sich von dieser Allheit erweisen lassen, 
werden unmittelbar auf das Gebilde selbst übertragbar sein. „Ebene 
Figuren stehen zu einander in demselben Verhältnis, wie die Al- 
heit ihrer, nach ein und derselben Regel genommenen Geraden; 
körperliche Gestalten im selben Verhältnis, wie die Allheit ihrer 
nach einer bestimmten Regel genommenen Ebenen“. 1) Indem 
Cavalieri hier die Figur durch das „Fliessen“ der Regel erfüllt 
and ausgemessen denkt, verbindet er damit die Betrachtungsweise 
Keplers und Galileis, vereinigt er das Prinzip der „Zusammen- 
setzung“ mit dem Gedanken der gleichförmigen Bewegung. Der 
Begriff des „stetigen Fliessens“ gilt seit Newton als Ausdruck und 
Korrelat des Zeitbegriffs. Hier indes, in der rein geometrischen 
Betrachtungsweise, müssen wir von der konkreten Zeit jeden- 
falls absehen, um lediglich das allgemeine Grundprinzip der 
kontinuierlichen und gleichförmigen Veränderung her- 
auszuheben. Die Gestalt wird in ihrer Entstehung aufgefasst und 
bestimmt: die Verschiedenheit in der Art und dem Gesetz des 
Wachstums erklärt und bedingt die Grössendifferenzen der ferti-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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