Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die projektive Geometrie. 
335 
hängigkeit, die sich hierbei zeigt, gilt ihm als Beweis dafür, dass 
auch die Bewegung auf beiden Bahnen keine inneren, wesent- 
lichen Unterschiede aufweisen kann, dass sie also in dem einen, 
wie im andern Falle kontinuierlich verlaufen muss. 175) Das 
Verhältnis der eindeutigen Zuordnung, das wir vermöge der 
Methode der Projektion entdecken, hebt den angeblichen Gegen- 
satz des Begriffs und des physikalischen Verhaltens auf. 
Blicken wir nunmehr von der Geometrie zur Algebra hin- 
über, so steht auch hier das logische Verhältnis von Quan- 
tität und Qualität im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Ein- 
führung der Buchstabenrechnung, die den Keim der künftigen 
Entwicklung in sich enthält, nimmt von einer neuen Beziehung 
zwischen Zahl und Raum, zwischen der abstrakten Quantität und 
der benannten Grösse ihren Ausgang. Die reinen arithmetischen 
Operationen bleiben nicht länger isoliert; sie nehmen eine Be- 
zeichnung und eine Ausdrucksform an, die sie unmittelbar zur 
Wiedergabe der Verknüpfung und konstruktiven Vereinigung 
räumlicher Grössen befähigt. Die Symbole, mit denen gerechnet 
wird, sind nichts anderes, als die Zeichen für bestimmte Grund- 
gebilde des Raumes: die „figürliche“ Analysis unterscheidet sich 
von der gewöhnlichen dadurch, dass sie statt mit Zahlen mit den 
Gestalten und Formen der Dinge operiert.!®) Damit scheint 
zunächst die Arithmetik einer einschränkenden Bedingung unter- 
worfen zu werden, die sich in der Tat gleich anfangs in Vietas 
Gesetz der Homogeneität ausspricht.!*9) Die zahlenmässige 
Vergleichung von Inhalten setzt deren ursprüngliche begriffliche 
Gleichartigkeit voraus: die Elemente müssen zuvor einer ge- 
meinschaftlichen qualitativen Einheit untergeordnet werden, ehe 
wir sie als Glieder eines algebraischen Verhältnisses behandeln 
können. Die begriffliche Fixierung der „Dimension“, die Fest- 
stellung des allgemeinen Gesichtspunkts der Messung muss voraus- 
gehen, bevor zur tatsächlichen Vergleichung geschritten werden 
kann. Wenngleich indes die Geometrie für diesen Gedanken 
das klarste Beispiel und die unmittelbare Illustration enthält, 
so greift doch sein Inhalt und seine Anwendung über ihre Gren- 
zen hinaus. Nicht die Ausdehnung ist es, in der sich die wahre 
Verkörperung und die endgültige Begrenzung des Dimensions- 
begriffs darstellt: über die räumliche Anschauung hinaus schreitet
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.