Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Buchstabenrechnung und Logarithmen. 
337 
des Fortschritts zum Ausdruck zu bringen, wird eine mecha- 
nische Analogie angewandt, Auf zwei verschiedenen Graden 
werden gleichzeitig erfolgende Bewegungen angenommen, durch 
deren eine in gleichen Zeiteinheiten gleiche Raumstrecken, durch 
deren andere proportional abnehmende Längen durchmessen 
werden, Die Wege, die unter dieser doppelten Voraussetzung inner- 
halb eines bestimmten Zeitintervalls beschrieben werden, ver- 
halten sich zu einander, wie die Logarithmen zu den Zahlen, denen 
sie zugehören.18) Kepler, der Nepers Gedanken wiederum als 
einer der Ersten aufnimmt und sie weiterzuentwickeln und einzu- 
bürgern sucht, bezeichnet sehr charakteristisch das neue Moment, 
das mit ihnen in die Algebra eingeführt war. Er berichtet, wie 
die meisten Mathematiker vor allem an dem Hilfsbegriff der 
Bewegung Anstoss nahmen, da dieser in seiner Wandelbarkeit 
und Schlüpfrigkeit kein festes Fundament für den exakten „Stil“ 
der mathematischen Beweisführung bilden könne. Er selbst 
sucht seinerseits diesem Einwand zu begegnen, indem er in seiner 
Ableitung von jeder „sinnlichen Quantität“ und jeder sinn- 
lichen Bewegung absieht und den Logarithmus allein „unter dem 
Gattungsbegriff der Relation und der reinen, intellektuellen Grösse“ 
betrachtet (sub genere relationum dquantitatisque mentalis), Er 
wird ihm unter diesem Gesichtspunkt zur blossen Maasszahl von 
Verhältnissen, zum dpıdwöc 00 A6j00, der dazu dient, ein gemein- 
sames Maass aller Arten von Grössen abzugeben.1%) Kein 
Zweifel, dass Kepler damit die Grenzen des Einzelproblems, um 
das es sich hier handelt, schärfer gezogen und seinen logischen 
Ort bestimmter bezeichnet hat. Man darf darüber indes nicht 
den fruchtbaren Gedankenkeim übersehen, der Nepers allgemeiner 
Bestimmung zu Grunde liegt. Was Kepler auf dem Gebiete der 
Astronomie zu: leisten hatte, das war hier innerhalb der reinen 
Mathematik bereits vollzogen: die Veränderung, die seit den 
Zeiten des griechischen Idealismus dem Gebiet des Sinnlich-Un- 
bestimmten verfallen schien, war wiederum als reine gedankliche 
Beziehung erkannt und zugelassen. Der Grund der „variablen 
Zahl“ ist gelegt: Nepers charakteristischer Ausdruck des stetigen 
„Fliessens‘“ wirkt in Cavalieris Geometrie, seine Definition der 
gleichförmigen und ungleichförmigen Bewegung in Galileis Mecha- 
nik weiter.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.