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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Giordano Bruno. 
gegen bildet gerade die Indifferenz dieser beiden Momente den 
charakteristischen Ausgangspunkt und die Voraussetzung, die er 
auch in den fortgeschrittensten Folgerungen nirgends verlässt. 
Hier wurzelt er durchaus in den Grundgedanken der deutschen 
und italienischen Naturphilosophie: alle Wirksamkeit zwischen 
den Einzelgliedern des °Alls ist nur durch das Walten und die 
Vermittlung eines gemeinsamen seelischen Prinzips, an dem sie 
gleichmässig teilhaben, möglich. Der Begriff der Weltseele ist 
das notwendige Korrelat zum Gedanken der ursächlichen Ver- 
knüpfung. Wir vermögen die Abhängigkeit zwischen räumlich 
getrennten Elementen des Seins nur dadurch zu verstehen, dass 
wir einen ursprünglichen einheitlichen Gemeingeist zu Grunde 
legen, der das Universum durchdringt und, je nach den beson- 
deren Bedingungen der Organisation, bald deutlicher, bald ver- 
worrener in den verschiedenen Gattungen und Individuen zum 
Ausdruck kommt. Dieser „innere Sinn“, vermöge dessen jedes 
beschränkte endliche Sein an dem unendlichen Leben des Gan- 
zen Teil nimmt, während es sich zugleich in seiner Individu- 
alität zu behaupten strebt, kommt nicht nur den höheren Orga- 
nismen, sondern jedem Einzelwesen als solchen zu: „nicht ohne 
eine Form des Sinnes oder des Bewusstseins, die jedoch von der 
oberflächlichen Philosophie nicht bemerkt wird, ballen sich selbst 
die Wassertropfen zur kugelförmigen Gestalt, die ihrer Selbst- 
erhaltung am gemässesten ist‘.’) Sympathie und Antipathie, 
Streben und Gegenstreben bilden daher den Grundtypus alles 
natürlichen Geschehens. Kein Körper vermag als solcher, sofern 
er als blosse Materie betrachtet wird, auf einen andern Körper 
einzuwirken: vielmehr muss jede wahrhafte Tätigkeit in der 
Form, in der inneren „Qualität“ der Elemente und somit schliess- 
lich in der Seele ihren Ursprung haben.®) Auch die Möglichkeit 
der Erkenntnis beruht auf diesem Zusammenhang: auf der 
Kontinuität und Gemeinschaft, die das Einzelsubjekt als einen Teil 
des Universums mit dessen sämtlichen übrigen Gliedern ver- 
knüpft.*) Das allgemeine Weltbild, das sich hier vor uns auftut, 
ist, wie man sieht, von dem eines Fracastoro, ja selbst eines Agrippa 
von Nettesheim nicht prinzipiell verschieden.) Auch innerhalb 
der Astronomie hält Bruno an der Peripatetischen Ansicht der 
Beseelung der Himmelskörper fest, in deren Bekämpfung Kepler
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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