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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die metaphysischen Grundlagen von Brunos Erkenntnislehre. 347 
bestimmung des Intellekts bereits eine Folgerung aus seiner Meta- 
physik, nicht ihren Anfang und ihr Fundament darstellt. ‘Der 
Charakter und die Geltung des Denkens bestimmt sich nach 
der Art des absoluten Seins; nicht umgekehrt dieses nach jenem: 
Um die Erkenntnislehre Brunos richtig zu deuten und ihr ihren 
Platz im Gesamtsystem anzuweisen, müssen wir daher überall 
auf die Grundzüge seines Pantheismus zurückgehen. Die Eine 
unendliche Substanz kann nicht anders, als in einer Unendlichkeit 
von Wirkungen sich selber offenbar werden. Denn sie ist keine 
einzelne‘ losgelöste Existenz, die ausserhalb der Natur geson- 
derten Bestand hätte, sondern besitzt ihre Realität lediglich in 
ihrer immanenten Betätigung: Potenz und Akt, Vermögen und 
Dasein fallen in ihr in Eins zusammen. Wir können daher den 
Aeusserungen der Einen Grundkraft keine Schranken setzen, 
ohne damit, da all ihr Sein in ihrem Wirken aufgeht und be- 
schlossen ist, sie selber zu begrenzen.!’) Geistiges und körper- 
liches Sein werden jetzt gleichmässig zum Sinnbild der unbe- 
schränkten, göttlichen Schöpfertätigkeit; sie enthalten. zur Viel- 
heit entfaltet, was in ihr in ursprünglicher Einheit gegeben ist. 
Der Intellekt selbst samt all seinen Bestimmungen ist somit eine 
Darstellung und gleichsam eine symbolische Nachahmung des- 
selben ursprünglichen Prinzips, aus dessen Grunde die Natur her- 
vorgeht. Die Art, in der er seine Inhalte erschafft, indem er die 
Vielheit des Wahrnehmungsstoffes unter begriffliche Einheiten 
festhält und bindet, das Verfahren, durch welches er rück- 
schreitend diese Einheit wiederum in eine Mannigfaltigkeit von 
Momenten auflöst; dies alles ist nichts anderes, als eine Wieder- 
holung des Prozesses, durch den die Natur vom „Kleinsten“ zum 
„Grössten“, von einer Grundkraft, die bereits im ersten Keime 
ungeteilt vorhanden ist, zum entwickelten Gebilde fortschreitet.18) 
Wie die höchste intelligible Einheit durch „Konkretion“ sich 
entfaltet und in unsere Welt herabsteigt, so müssen wir um- 
gekehrt wiederum durch Abstraktion zu ihr aufzusteigen 
suchen, indem wir die unendliche Menge der Individuen auf feste 
Arten und Begriffstypen einschränken und diese in stetiger 
Stufenfolge bis zur höchsten allumfassenden Gattung hinaufver- 
folgen.!®) Wie die Dinge sich zu ihren Urbildern im göttlichen 
Geiste verhalten, so. verhält sich der menschliche Verstand
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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