Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

360 
Giordano Bruno. 
obersten mathematischen Gesetze ist. Immer handelt es sich 
für ihn um die Erschliessung jener inneren Wesenheit der 
Dinge, auf deren Erkenntnis Galilei ausdrücklich Verzicht leistet, 
um sich der reinen Ordnung der Phänomene zuzuwenden, 
(Vgl. S. 310.) Die Kategorie der Substanz bildet daher auch bei 
ihm den maassgebenden und vorherrschenden Gesichtspunkt; nur 
dass gegenüber dem Aristotelischen System ihre Anwendung 
und ihre metaphysische Funktion eine andere geworden ist. In 
diesem Sinne kann man sagen, dass Bruno dasjenige, was Galilei 
in der Logik geleistet, in der Ontologie vorbereitet hat. Noch 
tritt bei ihm der Begriff der Relation gegenüber dem Begriff 
des Dinges zurück; aber indem er die Wissenschaft von dem 
Einzelobjekt hinweg auf die Allnatur zurückweist, schafft er da- 
mit den Uebergang zu der neuen Ansicht, für die die „Natur“ 
mit dem allgemeinen Gesetz gteichbedeutend wird. Er selbst 
ist es, der hie und da seinen Grundbegriff genau in diesem Sinne 
bestimmt: „die Natur ist nichts anderes, als die Kraft, die den 
Dingen eingepflanzt ist und das Gesetz, nach dem sie ihren 
eigenen Lauf vollenden.“5%) Mit Kepler teilt Bruno sodann die 
Grundtendenz, den Begriff der Materie zu neuer Kraft und Gel- 
tung zu erwecken, den Stoff, der bisher der reinen Gestalt und 
dem reinen Wesen entgegengesetzt war, als ursprüngliches und 
„göttliches“ Sein zu behaupten. Aber auch hier tritt die Ver- 
schiedenheit der Grundrichtung charakteristisch hervor: denn 
wenn Bruno der Materie eine eigene innere Schaffenskraft und 
damit eine eigene seelische Tätigkeit zuspricht, so verweilt 
Kepler lediglich bei ihrer Bestimmung als Quantität, um aus 
ihr den Zusammenhang mit der Geometrie und der exakten ge- 
setzlichen Erkenntnis abzuleiten. — 
N 
Bei aller Konsequenz, mit der die Erkenntnislehre Brunos 
sich aus den Grundsätzen seiner Naturphilosophie entwickelte, 
enthält sie dennoch, schärfer betrachtet und zergliedert, eine 
innere Antinomie. Die Dinge, die uns in der Wahrnehmung
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.