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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Krilik der Minimum-Lehre. 
369 
Prinzip der „Coincidenz der Gegensätze“ im Absoluten selbst 
alle diese Unterschiede verschwinden und zur Auflösung ge- 
langen, reicht hier nicht aus: was wir suchen, ist ein Mittel; 
sie innerhalb unserer endlichen Erkenntnis selbst zum 
Begriff und zur Ableitung zu bringen. Wie überall, so zeigt es 
sich auch an dieser Stelle, dass Bruno den Gegensatz von Trans- 
scendenz und Immanenz nicht endgültig zu überwinden vermag. 
Wenn er die Grundgebilde, wie Dreieck und Quadrat, dadurch 
abzuleiten unternimmt, dass er das einzelne, kreisförmige Mini- 
mum gleichsam als chemisches Atom betrachtet, das durch die 
Verschiedenheit seiner Lagerung unterschiedliche Gestalten 
hervorbringt, so hat er hierin den Begriff bestimmter geome- 
irischer Ordnungen und Konfigurationen bereits vorausgesetzt. 
Das Minimum soll das universale Maass der Dinge bilden: aber 
um es hierzu tauglich zu machen, sieht sich Bruno genötigt, es in 
fester Gestaltung und Konkretion zu denken, damit aber die 
Beziehungen.der reinen Mathematik implieit bereits anzuwenden 
und vorwegzunehmen. 
So kann denn die Frage nach dem Verhältnis des Abstrakten 
und Konkreten, die, wie wir sahen, das treibende Motiv aller bis- 
herigen Untersuchungen war, auch an dieser Stelle nicht zum 
Abschluss kommen. Die Einheit des Elements, wie Bruno sie 
ursprünglich dachte, erhielt von der Einheit des Intellekts 
ihren Sinn und ihre Bedeutung: „mensura“ und „mens“ sind für 
ihn, wie für Nikolaus Cusanus, Wechselbegriffe. Das Denken 
bietet das vollgültige Beispiel einer Einheit, die nicht aus der 
Zerlegung der Mehrheit gewonnen ist, sondern dieser als Anfang 
vorangeht und sich in sie entfaltet. Hier fügt sich der Begriff 
des Minimums in der Tat dem gedanklichen Zusammenhange 
zin, aus dem die Grundlegung der Infinitesimalrechnung hervor- 
gewachsen ist: wir können ein bestimmtes Gebilde selbst dann, 
wenn wir von seiner extensiven Ausbreitung absehen, noch be- 
zrifflich und in seinen qualitativen Eigentümlichkeiten und Ver- 
hältnissen erhalten denken. (Vgl.a. ob. S. 238 f.) Die neue Auffassung 
aber bleibt dadurch beschränkt, dass Bruno sich zu ihrer Durch- 
[ührung lediglich auf das Mittel und die Analogie der diskreten 
Zahl hingewiesen sieht, dass alles Denken ihm also im letzten 
und höchsten Sinne ein „Zusammensetzen“ bleibt.®) Die beiden
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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