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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Kritik der Minimum- Lehre. 
371 
Indifferenz, ohne dass doch ihr Dualismus logisch behoben 
wird.) Der Begriff des Intellekts selbst und sein Verhältnis 
zur Natur wird an dieser Stelle innerlich zwiespältig. Am 
Problem des Unendlich-Grossen erfasste Bruno seinen Grundge- 
danken der durchgängigen Uebereinstimmung und Harmonie 
zwischen der Kraft des Denkens und der Natur. Die Lehre 
von der Unendlichkeit der Welten stützte sich auf die Unend- 
lichkeit der Einbildungskraft, hinter der die absolute Wirk- 
lichkeit nicht zurückbleiben könne: ist doch das Vermögen der 
Phantasie nur ein Teilprodukt eben dieser Wirklichkeit selbst. 
S. ob. S. 347 f) Hier dagegen, in der Zerlegung und Auflösung 
des Kontinuums, ist dieser Zusammenhang gebrochen: die Natur 
verlangt und setzt feste Grenzen, während die Vorstellung über 
jede derartige Schranke hinauszugehen trachtet. Die Operationen 
des mathematischen Denkens erscheinen jetzt wie eine subjektive, 
täuschende Zutat. Der Gegensatz zwischen den Bedingungen des 
Geistes und denen des Seins tritt unverkennbar hervor: „alia 
szecundum naturae, alia secundum nostrae mentis con- 
ditionem prinecipia“.7l) Zwar der allgemeine Wert der Mathe- 
matik und die Bedeutung, die sie als Vorbild jeder wissen- 
schaftlichen Erkenntnis hat, steht für Bruno fest, Von ihm geht 
er aus: seine Lehre vom Minimum will einen neuen „Königsweg 
zur Geometrie“ weisen.®) So tritt er für Plato und Pythagoras 
ein; so betont er, dass Aristoteles selbst, wie sehr er als Logiker 
und Dialektiker der Mathematik feind sei, sich zu der Ver- 
schmähten zurückwenden müsse, sobald er versuche, in die 
tieferen Probleme der Natur einzudringen.®) Das „Mathe- 
matische“ ist auch für Bruno das „Mittlere“ zwischen den Gegen- 
ständen der Wahrnehmung und den reinen Ideen. Charakteristisch 
aber ist es, dass er im selben Zusammenhang, in dem er diesen 
Gedanken ausführt, die gleiche Zwischenstellung alsbald für die 
— Magie in Anspruch nimmt. Beide Gebiete gehen bei ihm noch 
uınmerklich in einander über: wie Agrippa von Nettesheim kennt 
er eine besondere Form der „mathematischen Magie“, die er in 
eigenen Abhandlungen darlegt und begründet.) Dieser eine Zug 
ist für das historische Gesamtbild Brunos bezeichnend. Wie kein 
anderer ist er von dem Verlangen, die empirische Wahrheit 
und Wirklichkeit der Dinge zu ergreifen, erfüllt: das „verificare
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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