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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

37% 
Descartes. 
stimmt und umgrenzt. Ihm handelt es sich nicht mehr um die 
Welt der Gegenstände, sondern um die der Erkenntnisse; nicht 
um die Kräfte, die das Naturgeschehen beherrschen, sondern um 
die Regeln, die den Aufbau der Wissenschaft leiten. Die Frage 
nach dem Verhältnis der Einheit zur Vielheit hat einen 
veränderten Sinn erhalten und ist auf einen neuen Boden ver- 
pflanzt. Wie eine Andeutung dieser bestimmten geschichtlichen 
Lage, in der er sich der Naturphilosophie gegenüber befand, 
klingt es, wenn Descartes ausspricht, dass es töricht sei, über die 
Geheimnisse der Natur und den Einfluss der himmlischen Sphä- 
ren auf die irdische Welt, über die Kräfte der Pflanzen, die Be- 
wegung der Gestirne und die Verwandlung der Metalle zu ‘grü- 
beln, ohne doch jemals der richtigen Führung des Geistes und 
dem universalen Begriff des Wissens selber nachgedacht zu 
haben: da doch alles andere nicht sowohl um seiner selbst, als 
um dieses Zweckes willen zu schätzen sei. Erst wenn wir die 
Forschung einzig auf diese letzte und einheitliche Aufgabe be- 
ziehen, begreifen wir die innere Möglichkeit der Erkenntnis. Die 
Vielheit der Dinge ist unendlich und unfassbar; es ist ein ver- 
gebliches Unternehmen, sie im Begriff zusammenhalten und über- 
sehen zu wollen. Dagegen kann es kein unermessliches Werk 
sein, die Grenzen des Geistes zu bestimmen, da wir ihn un- 
mittelbar in uns selber gewahr werden, noch alle Inhalte, soweit 
sie in dieser Gesamtheit befasst sind, erschöpfend zu hbestimmen.‘) 
Noch bei Giordano Bruno, wie sehr er dem Denken die Kraft zu- 
sprach, das Unendliche zu ergreifen und zu umspannen, behielt ge- 
rade in dieser Grundfrage zuletzt die Skepsis Recht: wie das Auge 
alle Dinge sicht, ohne sich selbst zu erblicken, so vermag der 
menschliche {Intellekt niemals sich selber deutlich und durchsichtig 
zu werden.®) Es ist derselhe Einwand, der auch Descartes von seinen 
Gegnern vorgehalten wird und dem er seine neue Auffassung des 
Selbsthbewusstseins entgegenstellt.© Wir vermögen nichts von 
den Dingen zu erkennen, ohne damit zugleich der Wesenheit unseres 
eigenen Denkens inne zu werden. Der reine Verstand bildet das 
erste Objekt, das uns in der Reihe der Wahrheiten entgegentritt. 7) 
Wir sahen, wie das Streben der Naturphilosophie darauf gerichtet 
war, die Erscheinungen als eine immanente Ordnung, von
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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