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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

388 
Descartes. 
Strecke wählen, wie das unteilbare Element, aus dessen kontinu- 
ierlicher Wiederholung wir die einzelnen, endlichen Gebilde 
entstanden denken. Innerhalb des Gebietes der Ausdehnung wird 
dieses letzte, nicht weiter zerlegbare Element durch den Begrift 
des Punktes bezeichnet, der nur den Gedanken der einfachen 
räumlichen Setzung in sich schliesst. Descartes selbst beruft sich 
hier auf die gewöhnliche Vorstellung und Bezeichnungsweise der 
Geometer, nach der sie die Linie aus dem Punkt, die Fläche aus 
der Linie durch Bewegung hervorgehen lassen:2) eine Grund- 
anschauung, die bei Nikolaus Cusanus bereits zu philoso- 
phischer Verallgemeinerung und Vertiefung gelangt war, Aber 
er begreift, dass es nicht genügt, das Verhältnis eines endlichen 
Ganzen zu dem unausgedehnten „Moment“, aus dem es hervor- 
geht, nur allgemein ins Auge zu fassen und in Bildern und 
Gleichnissen zu beschreiben. Was auf diese Weise erreicht 
wird, ist immer nur ein Hilfsmittel zur anschaulichen Ver- 
deutlichung, nicht zur exakten begrifflichen Erfassung des Ver- 
hältnisses. Die Analyse muss tiefer dringen: sie muss nicht 
nur allgemein die Auflösung in die Teilelemente vollziehen, 
sondern zugleich zeigen, wie ein bestimmtes, individuelles Gebilde 
in streng eindeutiger und gesetzlicher Weise aus diesen Elementen 
entsteht und sich aufbaut. Die Verschiedenheit der Ge- 
stalten ersetzen wir durch die Verschiedenheit der Be- 
wegungen von Punkten. Wenn Ordnung und Maass als 
die Grundmittel mathematischen Denkens bezeichnet waren, so 
sehen wir jetzt, wie zwischen diesen beiden Faktoren selbst eine 
logische Unterordnung und Abhängigkeit sich ergibt. Die geo- 
metrischen Gebilde werden, ehe sie der exakten Messung zugäng- 
lich und unterworfen gedacht werden, in „Ordnungen“ von 
Punkten aufgelöst, die nach einer bestimmten Regel] auf einander 
{olgen. 
Dabei wird der Punkt als ein „absolutes“ Element genau 
in dem Sinne gedacht, in dem die Methode diesen Begriff fixiert 
und begründet hat. Er darf vom Standpunkt der Erkenntnis als 
ein Letztes gelten, auf das wir alle komplexen Gestalten zurück- 
führen; — aber dies hindert nicht, dass wir seine eigene Be- 
stimmtheit durch eine Beziehung ausdrücken und wiedergeben. 
Das „Absolute“ ist, wie wir sahen, nicht mehr der ausschliessende
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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