Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Das Erkenntnisproblem in der griechischen Philosophie, 21 
heit zu erfassen. Es ist kein Geringerer als Zeller, der sich zunı 
Anwalt dieser Grundanschauung gemacht hat. Indem er den 
unterscheidenden Charakter des griechischen Wesens in der „un- 
gebrochenen Einheit des Geistigen und Natürlichen“ sieht, spricht 
er der Antike damit zugleich das Bewusstsein des Geistigen als 
eines völlig unvergleichlichen und selbständigen Problemgebietes 
ab. Nun liesse sich diese Bestimmung, die von Hegel herrührt, 
in der Tat rechtfertigen und durchführen, wenn sie nur besagen 
wollte, dass innerhalb des Griechentums Natur und Geist nicht 
als ausschliessende Gegensätze, nicht als zwei völlig getrennte und 
einander widerstreitende Reiche des Seins gedacht und em- 
pfunden werden, „Die Unterscheidung — so bemerkt Zeller mit 
Recht — geht hier noch nicht zu der Annahme eines ursprünglichen 
Gegensatzes und Widerspruches, zu dem grundsätzlichen Bruch 
des Geistes mit der Natur fort, der sich in den letzten Jahrhun- 
derten der alten Welt vorbereitet und in der christlichen sich im 
grossen vollzogen hat. ... Auch der Grieche erhebt sich über die 
Welt des äusseren Daseins und die unbedingte Abhängigkeit von 
den Naturgewalten, aber er hält die Natur deshalb weder für un- 
rein, noch für ungöttlich, sondern er sieht in ihr unmittelbar die 
Erscheinung höherer Kräfte.“ Diese Wertschätzung der imma- 
nenten Wirklichkeit, dieses Verharren in den Fragen und Auf- 
gaben des diesseitigen Seins bildet in der Tat einen charakte- 
ristischen Vorzug des antiken Geistes und der antiken Sittlich- 
keit. Aber es ist schon nicht mehr zutreffend, wenn man diese 
seine Eigentümlichkeit als eine natürliche Anlage beschreibt, 
die ihm von selbst und mühelos zugefallen wäre. „Dieser Stand- 
punkt ist hier nicht ein Erzeugnis der Reflexion; er ist nicht 
erst durch einen Kampf mit der entgegenstehenden Forderung 
der Naturverleugnung errungen, wie dies bei den Neueren der 
Fall ist, wenn sie sich zu den gleichen Grundsätzen bekennen, 
sondern dem Griechen erscheint beides gleich sehr notwendig, 
dass er der Sinnlichkeit ihr Recht lasse, und dass er sie durch 
den bewussten Willen mässige, er weiss es gar nicht anders, 
und er bewegt sich deshalb mit voller Sicherheit, mit dem 
unbefangensten Gefühl seiner Berechtigung in dieser Richtung.“ 
Die modernen Forschungen zur griechischen Religionsge- 
schichte haben uns dagesen mit den schweren geistigen Er-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.