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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der Raum als „eingeborene Idee“. 
393 
schärfer kennzeichnen und es nicht strenger von dem scholastischen 
Verlangen nach Ergründung der Wesenheiten der Dinge abscheiden. 
als Descartes es in diesen Sätzen getan hat. — 
Und diese Tendenz bleiht keineswegs auf die Methodenlehre 
beschränkt, sondern sie wirkt bis in die Metaphysik fort, ja sie 
ist selbst in ihren entlegensten Folgerungen nicht gänzlich auf- 
gehoben. Die Ausdehnung ist, in der Sprache dieser Meta- 
physik, eine „eingeborene Idee“: ein Inhalt, der nicht von aussen 
her in den Geist übertragen wird, sondern ihm aus seiner eigenen 
Tätigkeit, die nur der Anregung durch den äusseren Eindruck 
bedarf, selbständig erwächst. Denn die Bew egungen, die von 
aussen her unsere Sinnesorgane treffen, haben sämtlich eine fest 
begrenzte, individuelle und besondere Natur: aus ihnen können 
also ebensowenig die universalen logischen und wissenschaftlichen 
Grundsätze, wie die reinen, mathematischen Begriffe entspringen, 
wenn wir dem Denken nicht eine ursprüngliche Fähigkeit zu- 
sprechen, das Mannigfache und Getrennte zu einer Einheit zu- 
sammenzufassen, wenn wir, mit anderen Worten, die allgemeinen 
Gedanken von Ausdehnung, Gestalt und Bewegung nicht als Norm 
ınd Maassstab des Sinnlichen vorangehen lassen.®) Und so darf 
es Descartes aussprechen, dass die Körperwelt selbst, in strenger 
und eigentlicher Bedeutung, nicht durch die Sinne und die Ein- 
bildungskraft, sondern durch den reinen Verstand erkannt 
wird.®) Wir tragen „in uns selbst die reinen Grundbegriffe, die 
als die Originale anzusehen sind, nach deren Muster wir all 
unsere anderen Erkenntnisse bilden.“ Solcher Grundbegriffe gibt 
2s verschiedene, je nach den verschiedenen Klassen und Pro- 
blemen, die Gegenstand unser Forschung werden können: wäh- 
rend die einen, wie das Sein, die Zahl und die Dauer für alle 
Inhalte gleichmässig gelten, beziehen sich die anderen, wie Raum, 
Figur und Bewegung speziell auf den Körper, wieder andere, 
wie die Idee des Denkens, allein auf die Seele.%) Wir können 
von diesem letzteren Zusammenhange zunächst absehen, um allein 
die Prinzipien zu betrachten, die zum Aufbau des physika- 
iischen Seins gebraucht werden. Wir erkennen alsdann, dass 
derjenige Begriff der Natur, den die wissenschaftliche Forschung 
zu Grunde legt, erst dadurch entsteht, dass wir mit unseren 
reinen logischen und mathematischen Idealbegriffen dem empi-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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