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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

296 
Descartes. 
formuliert. „Die Erfindung sämtlicher Maschinen beruht auf 
dem einzigen Prinzip, dass dieselbe Kraft, die ein Gewicht von 
100 Pfund auf eine Höhe von zwei Fuss zu erheben vermag, 
imstande ist, ein Gewicht von 200 Pfund auf die Höhe von 
1 Fuss zu erheben. Dieser Grundsatz aber muss zugestanden 
werden, wenn man nur erwägt, dass zwischen einem Ver- 
mögen (actio) und der Leistung, die es zu vollziehen ver- 
mag, stets notwendig ein festes und eindeutiges Grössen- 
verhältnis bestehen muss: und dass es dieselbe Leistung ist, 
zunächst 100 Pfund einen Fuss hoch zu heben und dies sodann 
nochmals zu wiederholen, wie mit einem Male zweihundert Pfund 
um 1 Fuss oder 100 um 2 Fuss zu erheben“.%) Man sicht, wie 
hier die Vorschrift, komplexe Vorgänge zunächst in ihre ein- 
fachen Teilkomponenten zu zerlegen, um sie dadurch exakt 
vergleichbar und auf ein einheitliches Maass beziehbar zu 
machen, sich bewährt. Der Arbeitsbegriff ist ein reines und 
eigentümliches Erzeugnis der „universalen Mathematik“. Aus- 
drücklich stellt Descartes ihn der populären Ansicht gegenüber, 
nach der wir unter der „Kraft“ eines beseelten Wesens einen 
unbestimmten Vorrat, ein quantitativ nicht fixiertes Vermögen, 
neue Wirkungen hervorzubringen verstehen.®) Genauer bestimmt 
wird die neue Grundanschauung beim Vehbergang zu den 
dynamischen Problemen. Hier ist es zunächst, wie bei Galilei, 
der freie Fall der Körper, der geschichtlich an der Spitze der 
Untersuchung steht. Sobald Descartes — durch eine Frage 
Beeckmanns angeregt — dem Problem seine Aufmerksamkeit 
zuwendet, geht er davon aus, ihm eine geometrische Dar- 
stellung zu geben, indem er die einzelnen Geschwindigkeiten, die 
in jedem Momente neu erworben werden, durch gerade Linien 
repräsentiert und deren Summierung gemäss einem Verfahren, 
das an Cavalieris weit spätere Methode der Indivisibilien er- 
innert, durchzuführen sucht. Wieder zeigt sich hier der Wert 
der Ausdehnung als eines symbolischen Hilfsmittels zur 
Wiedergabe der Verhältnisse des physisch Realen — und es ver- 
mindert den allgemeinen theoretischen Wert des Gedankens 
nicht, dass Descartes, infolge eines eigentümlichen mathema- 
tischen Irrtums, den er begeht, an diesem Punkte nicht zur tat- 
sächlichen Lösung seiner Aufgabe durchdringt.®) Die geome-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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