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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

292 Vierundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
Erperimenten entgangen sein sollten. Aber man hatte sie von 
seiten der Physiker zunächst gleichwohl nicht beachtet, weil der 
Stand der Wissenschaft ihre Beachtung nicht aufzudrängen 
schien. Es war ein in der Geschichte der Wissenschaften 
häufig wiederholter, hier aber besonders lehrreich hervor— 
tretender Vorgang. Wissenschaftliche Forschungen können mit 
Erfolg nur vorgenommen werden, wenn man den zu unter⸗ 
suchenden Gegenstand genau begrenzt und also isoliert; dies 
Verfahren macht dann aber nicht selten blind für Vorgänge, 
deren Beobachtung im Grunde kein Unbefangener unterlassen 
würde. 
Gehen wir jetzt zur Geschichte der Chemie über, so erinnern 
wir uns zunächst, wie Lavoisier durch die Einführung vor allem 
der Methode des Wägens die alten qualitativen Anschauungen 
der Chemie wenn auch vielleicht nicht völlig für den innersten 
Charakter der Elemente, so doch für deren wissenschaftliche 
Behandlung zu Falle gebracht hattel. Denn ihm erschien, 
abgesehen von allen sonstigen Eigenschaften, als ein Element 
derjenige Stoff, der ein unbedingt ständiges, durch nichts 
veränderliches Gewicht habe: mithin bei allen chemischen Ver⸗— 
änderungen, die er erfahren könne, das Gewicht beibehalte oder 
durch Zusatz) vermehre, nie aber vermindere. 
Und Lavoisier hatte schon auf Grund dieser Anschauungen 
eine Tabelle der ihm bekannten Elemente aufgestellt, wenn auch 
an der Spitze dieser Tabelle noch als „unwägbare Elemente“ 
Lichtstoff und Wärmestoff standen: atavististische Reste der früheren 
Qualitätstheorien, die erst Berzelius beseitigt hat. 
Nicht lange indes nach diesem Siege der quantitativen 
Auffassung Lavoisiers schien es, als sollten deren Fundamente 
durch Berthollet (1748 -1822) in sehr radikaler Weise auf die 
Probe gestellt werden. 
Berthollet behauptete: an jedem chemischen Vorgange seien 
alle Stoffe beteiligt, nur mehr oder minder; er sei darum 
auch nie eigentlich abgeschlossen, sondern immer nur ein rasch 
S oben S. 204 ff.
	        

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Das Unternehmen Und Der Unternehmergewinn Vom Historischen, Theoretischen Und Praktischen Standpunkte. Gerold, 1884.
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